Zweibrücken Goetheplatz wird Platz der Kinderrechte
Der Zweibrücker Goetheplatz wird zum Platz der Kinderrechte – behält allerdings seinen Namen. Das hat der Stadtrat am Mittwoch bei einer Enthaltung beschlossen. Den Namen behalten konnte der Platz allerdings nur mit einer knappen Mehrheit. Denn Bernd Ringle (Die Linke) stellte den Antrag, den Platz auch gleich in „Platz der Kinderrechte“ umzubenennen. Dafür waren allerdings nur 15 Ratsmitglieder, 18 waren dagegen, ein Mitglied enthielt sich. Norbert Pohlmann (Grüne) bezeichnete die Widmung als „überfälligen Schritt, aber nicht mehr als ein Symbol“. Nach wie vor gebe es zu viel Missbrauch, Ausbeutung und Gewalt gegen Kinder. Ringle bemängelte, dass die Kinderrechte nicht im Grundgesetz verankert sind und Walter Buchholz (AfD) mahnte: „Worte allein bringen nicht viel. Wir müssen es leben“. Er regte an dies als Hinweis an dem Platz anzubringen.