Zweibrücken Gestatten, Herr Zweibrücken

„Zweibrücken“ ist nicht nur der Name unserer schönen Stadt in der Westpfalz. „Zweibrücken“ findet man auch in Straßennamen, als Geschäftsnamen – und als Familiennamen. Die RHEINPFALZ sucht solche Namensverwandtschaften, mögliche Verbindungen und die Geschichten dahinter. In Zürich fanden wir Klaus Zweibrücken.
Der 59-jährige Klaus Zweibrücken heißt nicht nur wie unsere Stadt, er kennt sie auch von Kindsbeinen an. „Ich habe in Kaiserslautern studiert, war als Kind und später auch Erwachsener in der Stadt Zweibrücken. Das ist allerdings schon so lange her, dass ich mich außer an den Rosengarten an nichts mehr erinnern kann“, erzählt er. „Ich weiß auch, dass es ein Herzogtum Pfalz-Zweibrücken gab und viele aus dieser Linie den Namen Zweibrücken trugen.“ Ob seine Familie von dieser Linie abstammt, konnte er allerdings noch nicht herausfinden, die Zeit zur Ahnenforschung fehlte bislang. „In Prüm taucht der Name Zweibrücken im 17. Jahrhundert als Name eines Goldschmiedes auf. Dieser hat für das Benediktinerinnenkloster Niederprüm den goldenen Apostelkelch gefertigt. Der wird heute noch in der dortigen Pfarrei verwahrt“, berichtet Zweibrücken. Ursprünglich stammt er aus besagtem Prüm in der Eifel, wo er bis zu seinem 18. Lebensjahr gelebt hat. Anschließend wohnte er 14 Jahre in Kaiserslautern und arbeitete dort bis zum Jahr 1990 in einem Ingenieurbüro. „Dort durfte ich kurioserweise als erstes Projekt die Zweibrückerstraße in Pirmasens umgestalten.“ 1990 zog Klaus Zweibrücken in die Schweiz nach Zürich. Heute arbeitet er als Dozent für Verkehrsplanung an der Hochschule Rapperswil. Seine Tochter, die ebenfalls den Namen Zweibrücken trägt, wohnt in München. |sach/Foto: Zweibrücken/Privat