Zweibrücken Fürbaß zieht in die Schlacht

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Am Samstag machen sich drei Musikgruppen beim Sängerwettstreit „Battle of the Bands“ Hoffnungen auf den Hauptpreis von 5000 Euro – darunter Fürbaß aus Zweibrücken. Es gibt aber auch Dreharbeiten für ein Video und einen Tag im Studio zu gewinnen.

Seit 1. Mai haben 40 Bands an dem Wettbewerb teilgenommen, in dem es am kommenden Samstag keinen Verlierer gibt. „Alle drei Teilnehmer gewinnen einen Preis“, darf sich Fabian Ehrmantraut, Komponist, Sänger und Multiinstrumentalist bei Fürbaß, eigentlich jetzt schon freuen. Immerhin darf die zweitplatzierte Gruppe ein Musikvideo drehen und für Platz drei gibt es einen Studiotag. Eine Jury und das Publikum entscheiden gemeinsam, wer welchen Preis gewinnt. Wer in der Jury sitzt, ist Fabian Ehrmantraut allerdings nicht bekannt. Sie sei bisher unter anderem mit Radiomoderatoren und Pub-Managern bestückt gewesen. Die Chance auf den Sieg scheint für Fürbaß da zu sein. Auf der Internetseite www.battleofthebands.eu ist nachzulesen, dass Fürbaß im Ranking nach der zweiten Hauptrunde auf Platz eins steht. Mit 1292 Stimmen führt die ehemalige Zweibrücker Schülerband deutlich vor 41 Grad. Die St. Wendeler konnten immerhin 964 Stimmen sammeln. The Noiz liegt mit 958 dicht dahinter. Während der zwei Hauptrunden sind die Bands jeweils live aufgetreten. So soll es auch am Samstag sein. Ein Ausflug zum Abschlusskonzert, wo jede Band 45 Minuten auftritt, lohnt sich nicht nur wegen Fürbaß. 41 Grad lockt mit einer Frauenstimme, die sich musikalisch in Richtung Luxuslärm orientiert. The Noiz geht wiederum in eine ganz andere musikalische Richtung. Dort fetzt man mit einer Mischung aus Country, Folk und Hardrock, die zuweilen nach Punk klingt. Wer wann auftritt, wird erst am Abend im Losverfahren bestimmt. Schon einmal, 2010, konnte sich Fürbaß bei einem solchen Wettbewerb, damals in St. Wendel, durchsetzen. Sollte die einstige Schülerband wieder gewinnen, könnten die 5000 Euro – wie der Preis von damals – für die Produktion einer neuen CD verwendet werden. Die könnte sogar schnell erscheinen. Obwohl erst jetzt mit „Vogelfrei“ die zweite veröffentlicht wurde. „Wir haben da schon wieder viele Ideen“, sinniert Fabian Ehrmantraut. Es ist also davon auszugehen, dass Fürbaß-Fans nicht erneut fünf Jahre auf die nächste CD warten müssen? „Nein, ganz bestimmt nicht. Ich meine, dass die fünf Jahre Wartezeit auf „Vogelfrei´ auch eine Art Last für uns gewesen sind. Wir haben die CD zu lange mit uns rumgeschleppt“, räumt der Multiinstrumentalist ein, der sich nun „auf neue kreative Prozesse“ freut. Denn: „Wir sind befreit und haben jetzt mehr Erfahrung.“ Mit einer guten Vorproduktion könne man dafür sorgen, dass die Studioarbeit schneller ginge. Sollte Fürbaß den zweiten Preis gewinnen, würde man ein Video drehen. Hier bieten sich mehrere Stücke aus der neuen CD an. „, Betäub mich’ wäre mein klarer Favorit, aber das wäre ja schon ein Kurzfilm“, schmunzelt Fabian Ehrmantraut. Zudem stünden „Wo immer du willst“ und „Helden unserer Zeit“ zur Auswahl. Konzert Los geht es am Samstag, 23. Januar, 20 Uhr, im Kunstwerk Saarbrücken, Scheidter Straße. Der Eintritt kostet fünf Euro.

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