Zweibrücken Der Glanz Venedigs

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Mit A-Capella-Comedy von „Sixpack“ beginnen morgen, Samstag, die Blieskasteler Schlossbergkonzerte. Die 13. Auflage der Reihe bietet vier Konzerte. Den Schlusspunkt setzen am Sonntag, 1. Juni, der Chor Collegium Vocale Blieskastel und Mitglieder der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern in der Schlosskirche.

„Die hänselnde Gretel“ heißt das Programm der sechs Sänger von „Sixpack“ aus Bayreuth, die für ihre A-Capella-Comedy-Shows mehrfach ausgezeichnet wurden. Morgen, Samstag, 20 Uhr, gastieren die Gesangszauberer zum Auftakt der Blieskasteler Schlossbergkonzerte mit der Mischung aus brillantem Liedvortrag und hanebüchenem Klamauk in der Bliesgau-Festhalle. „Die Königin der Instrumente und das Instrument der Könige“ klingen am Dienstag, 27. Mai, 19.30 Uhr, gemeinsam in der katholischen Pfarrkirche in Lautzkirchen. Robert Hofmann, Solotrompeter der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, und Dekanatskantor Christian von Blohn präsentieren außergewöhnliche Werke für Orgel und Trompete. Die Aufführung findet in Lautzkirchen statt, weil die Orgel in der Blieskasteler Schlosskirche saniert werden muss. Ihr derzeitiger Zustand erlaube keine Konzerte, sagt von Blohn bedauernd. Am Feiertag Christi Himmelfahrt, am Donnerstag, 29. Mai, 19.30 Uhr, beschwören Christian von Blohn, diesmal am Flügel, und die Sopranistin Eva Leonardy in ihrem Liederband „The Magic of Tonight“ in der Orangerie Blieskastel die Magie der Abendstunden. Das Programm umfasst Werke von Wolfgang Amadeus Mozart bis Leonard Bernstein, darunter melancholische Momente, Gebete und feurige Liebeslieder. Zum Abschluss der Reihe erstrahlt am Sonntag, 1. Juni, 17 Uhr, in der Schlosskirche „Der barocke Glanz Venedigs“. Der Chor Collegium Vocale Blieskastel und Mitglieder der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern unter der Leitung von Christian von Blohn präsentieren bei diesem Chor- und Orchesterkonzert Instrumentalkonzerte von Tomaso Albinoni und Benedetto Marcello sowie als Rarität ein „Credo“ von Antonio Vivaldi und sein berühmtes „Gloria“, einen der Höhepunkte venezianischer Kirchenmusik des 18. Jahrhunderts. (kgi)

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