Zweibrücken Champions in den Ein-PS-Klassen gesucht

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ZWEIBRÜCKEN. Es ist ein Fest für Pferdesportler und ein Championat zugleich. Von morgen früh an bis in den späteren Sonntagnachmittag werden auf der Zweibrücker Rennwiese die Meister im Einspänner-Kutschenfahren ermittelt. In der schweren Klasse geht es um die Rheinland-Pfalz-Meistertitel Großpferde und Ponys, in der weniger hohe Anforderungen stellenden Klasse A um die Pfalztitel.

„Wir haben dieses Jahr 50 Gespanne am Start“, sagt Heinrich Mohrbach vom veranstaltenden Verein Pferdefahrsport Westpfalz (PFW) nach dem Blick in die Meldelisten. „Das sind weniger Gespanne als beim Turnier 2015, dafür haben wir erstmals neben den Fahrprüfungen der Klasse A auch die in der Klasse S am Start.“ Zudem sind diesmal nur Einspänner zugelassen, keine Zweispänner wie beim Turnier im Vorjahr. Die Teilnehmer werden aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet, hauptsächlich „aus dem Rheinland, Hessen und Baden-Württemberg. Auch drei Luxemburger sind am Start“, sagt Mohrbach. Selbstverständlich sind auch Fahrer des Gastgebers dabei. Die Favoritenbürde in der kombinierten Wertung Klasse S, dem Landeschampionat, trägt laut Mohrbach der 74-jährige Heinz Künstler vom RG Hübeck-Grefrath. Doch auch die Pfalzmeister des vergangenen Jahres sind am Start. Los geht es am Samstag früh um halb Neun mit der Dressur der Ponys und Pferde in der Klasse A, gefolgt von der Dressur in der Klasse S ab 13.30 Uhr. Letztere ist laut Mohrbach der sehenswerte Höhepunkt des Tages. Nach dem Hindernisfahren der Klasse A gegen 17.30 Uhr werden gegen 20 Uhr am Abend die Tagessieger geehrt. Der Sonntag steht dann ab acht Uhr ganz im Zeichen der Geländefahrten. Die schweren Gespanne starten als Erste, gefolgt von der Klasse A. Nach der Siegerehrung der Klasse A rollen dann gegen 14.30 Uhr erneut die schweren Gespanne zur letzten Disziplin an, dem Hindernisfahren, vor. Im Anschluss werden die Landemeister geehrt. An der Landesmeisterschaft dürfen alle Fahrer teilnehmen, die Mitglied eines Vereins des Pferdesportverbandes Rheinland-Pfalz sind. Landesmeister wird der Beste der Kombination. Die Kombinationswertung addiert sich aus den Teilprüfungen Dressur, Geländefahrt und Hindernisparcours. Alexander Flocke ist wie 2015 der Parcourchef. Auf der Rennwiese wird er für die Hindernisprüfungen morgen verschiedene Hindernisse errichtet, vier für die A-Klasse, sechs für die S-Klasse. Die Geländehindernisse können am Samstag durchgehend besichtigt werden. Zuschauer können das Turnier von der Tribüne aus verfolgen. Der Eintritt ist frei. |sach

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