Zweibrücken CDU-Mahnwache gegen Antisemitismus

Wo früher die Zweibrücker Synagoge stand, werden heute regelmäßig unter anderem Gedenkstunden zur Reichspogromnacht abgehalten.
Wo früher die Zweibrücker Synagoge stand, werden heute regelmäßig unter anderem Gedenkstunden zur Reichspogromnacht abgehalten.

Wegen des Nahostkonflikts wurden bei Demos in mehreren deutschen Städten in den vergangenen Tagen anti-israelische und antisemitischen Parolen laut. Die Junge Union (JU) Zweibrücken veranstaltet deshalb am Mittwoch um 17 Uhr vor der ehemaligen Synagoge in der Ritterstraße, Ecke Wallstraße, eine stille Mahnwache unter dem Motto „Solidarität mit Israel – Kein Platz für Antisemitismus“. Damit wolle „den Platz der Jüdischen Gemeinschaft in der Mitte unserer Gesellschaft bewahren“, so die Zweibrücker JU-Vorsitzende und Stadträtin Verena Ecker. Gerade in Zweibrücken, wo es in der Vergangenheit regelmäßig Auftritte der rechten Szene gab, „wollen wir ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen und für Frieden zwischen Israelis und Palästinensern im Nahen Osten eintreten“, so Ecker. Der Zweibrücker Künstler Peter Schaumburger werde vor Ort ein Friedens- Graffito auf dem Bürgersteig anbringen.

x