Zweibrücken Befreit aufspielend ins Mittelfeld der attraktiven Liga

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ZWEIBRÜCKEN. Als reinen Unterbau oder Verletzten-Regenerationsbecken fürs A-Klassen-Team des SV Ixheim will man an der Römerstraße die zweite Garnitur nicht verstehen. Die SVI-Zweite spielte in der vergangenen Saison in der B-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West keine schlechte Rolle, nach 30 Spieltagen war die Truppe Tabellensiebter. Auch heuer will Zweitmannschaftstrainer Oliver Schneider mit seiner Mannschaft mit den hinteren Tabellengefilden nichts zu tun haben.

Eine Serie von acht gewonnenen Spielen ist dem 29-jährigen Oliver Schneider aus der Vorsaison am nachhaltigsten in Erinnerung geblieben. Dass es gegen Rückrundenende von Rang fünf dann doch wieder etwas nach unten ging, begründet der Coach mit Verletzungssorgen der ersten Mannschaft. Die habe um den Aufstieg mitgespielt und deshalb Priorität genossen. „Wir haben Spieler hochgegeben“, führt Schneider aus, das habe die Stammformation der zweiten Garnitur etwas durcheinandergebracht. Für die neue Spielzeit sei eine solche Situation kaum zu befürchten, die vielen Zugänge hätten den Kader spürbar erweitert. „Wir schrauben die Erwartungen aber bewusst nicht so hoch“, sagt Schneider – in Personalunion auch Spielleiter in Ixheim – , der SVI müsse den Einbau von A-Jugendlichen in den Gesamtkader hinbekommen. „Die sollen befreit aufspielen können, wir gehen ohne große Erwartungen in die Saison. Wenn wir im Mittelfeld mitspielen, ist das in Ordnung“, erklärt er, ohne ein besseres Abschneiden ausschließen zu wollen. Die Spielklasse sei wegen ihrer vielen Lokalkämpfe attraktiv, findet er, Spieler wie Zuschauer kämen auf ihre Kosten. „Dass jetzt die SG SVN Zweibrücken/FC Oberauerbach dabei ist, bringt ein schönes Stadtderby mit sich “, freut sich Schneider besonders auf diese beiden Begegnungen. Aus seiner Sicht ist nicht zu erwarten, dass sich frühzeitig ein Verein absetzt. „Zu meinen Favoriten gehört wieder der TuS Maßweiler, außerdem der PSV Pirmasens, der sich traditionell gut verstärkt hat.“ Auch vom TV Althornbach könne man einiges erwarten, Schneiders Blick richtet sich natürlich wegen der von Ixheim zum TVA gewechselten Franzo Giunta und Daniel Kempa besonders auf den Tabellenvierten der letzten Runde. Eines betont der SVI-Coach aber extra: „Wenn es gut läuft, darf man uns auch nicht vergessen.“ Eher hinten einordnen würde er Höheinöd und RW Höhmühlbach. „Gegen die müssen jeweils sechs Punkte her.“ |bun

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