Zweibrücken Battweiler im Aufwind

Placeholder-Image

«ZWEIBRÜCKEN.»Mit einem erfolgreichen Derby-Aufritt zu Hause gegen den TuS Maßweiler will die Spielvereinigung Battweiler/Reifenberg am Sonntag ab 15 Uhr ihren gelungenen Saisonstart fortsetzen. In der B-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West bekommt es Tabellenführer TSC Zweibrücken II auf eigenem Platz (Sonntag, 15 Uhr) mit dem VfL Wallhalben zu tun. Zur gleichen Zeit empfängt der SC Winterbach in der West-Sektion der untersten Etage den SV Palatia Contwig II.

In der Saison 2016/17 bewegte sich die Spielvereinigung Battweiler/Reifenberg zwei Drittel aller Spieltage im zweistelligen Tabellenbereich, schloss die Runde als Zehnter ab. Unter dem neuen Spielertrainer Daniel Lenhard, der Andy Platz ablöste, will sich die Mannschaft vorwiegend in der oberen Tabellenhälfte aufhalten und dort auch am Ende stehen. Bisher wurden drei Siege und zwei Remis eingefahren. Lenhard ärgert sich noch ein wenig über das 2:2 beim FK Clausen. Battweiler/Reifenberg lag durch Treffer von Maurice Böhr und Steven Veit zur Halbzeit mit 2:0 in Führung, die Gegentreffer zum Ausgleich fing sich der Tabellenvierte in der 80. und 88. Spielminute ein. Der Coach ist mit dem Verlauf der Frühphase der Saison aber zufrieden. Was sich am Spiel noch verbessern müsse, sei die Chancenverwertung. „Es passt bis vors Tor“, stellt Lenhard fest. Mit Maßweiler hatten er und seine Kollegen zuletzt schon im Pokal zu tun, siegten knapp mit 1:0. Lenhard warnt vor einer besonderen TuS-Stärke : „Maßweiler ist bei Standardsituationen sehr gefährlich.“ Sollte Offensivspieler Richard Gessner übermorgen wieder ins TuS-Team zurückkehren, sei die Sache noch brenzliger. Dass der TuS bislang noch keinen Sieg gelandet hat, täuscht nicht über seine Qualitäten hinweg: „Da waren unglückliche Ergebnisse dabei.“ Lenhard selbst fehlt im Derby verletzungsbedingt, Maurice Böhr ebenfalls. Hinter dem Einsatz von Marc Jugenheimer steht zumindest noch ein Fragezeichen. Nach vier Siegen in Folge bezeichnet man ein Unentschieden gemeinhin als „Fleck auf der Weste“. Das 0:0 des B-Klassen-Spitzenreiters TSC Zweibrücken II am fünften Spieltag bei der SG Thaleischweiler-Fröschen war das laut TSC-Trainer Jürgen Tüllner aber nicht. Das Remis sei das gerechte Ergebnis einer Begegnung zweier starker Teams gewesen. „Beide Mannschaften waren richtig gut, ich war mit dem Punkt zufrieden“, sagt er. Seine jungen Himmelsstürmer sollen deshalb nicht geknickt sein. Wenn jemand vor der Runde prophezeit hätte, dass im Spiel gegen Thaleischweiler der Erste gegen den Zweiten kickt, hätte man das kaum geglaubt. Gegen den VfL Wallhalben will Tüllner aber wieder gewinnen. Wobei ihm der Gegner unbekannt ist: „Ich kenne eigentlich nur Spielertrainer Marco Lang.“ Die vergangene Runde in der C-Klasse West wurde vom TSC Zweibrücken II und dem TuS Winzeln II dominiert. Unter den Verfolgern war der SC Winterbach, der zumindest einen Spieltag lang auf dem zweiten Tabellenplatz lag. Auch heuer wird der SCW zu den Top-Teams gezählt, Trainer Walter Schöb sieht sich und seine Truppe freilich in einem ziemlich dicht besetzten Pool schwimmen. Er zählt kurz auf: „Contwig, Rimschweiler, Kleinsteinhausen, Winzeln, Hengsberg, Mittelbach – und wir.“ Von diesen Mannschaften könne jeder jeden schlagen, seiner Einschätzung nach wird es spannend bis Saisonschluss. Mit dem 1:2 in Rimschweiler gleich am ersten Spieltag habe der SC Winterbach das Überraschungsteam des TuS wohl zusätzlich stark gemacht. „Wir waren Favorit, der Sieg hat Rimschweiler Auftrieb gegeben.“ Seine Mannschaft hat mittelfristig das Zeug, ganz oben mitzuspielen, allerdings muss sie in einem Punkt verstärkt an sich arbeiten: „Uns fehlt etwas die Cleverness.“

x