Zweibrücken Auswärtsserie gutes Omen fürs Endspiel

Zweibrücken. Nachdem das Kreispokal-Finale zwischen dem TSC Zweibrücken und dem FK Clausen am 1. Mai wegen Starkregens ausfallen musste, steigt es jetzt heute Abend. Anstoß im Pirmasenser Sportpark Husterhöhe ist gegen 20 Uhr, der Sportclub tritt nach Auskunft von Trainer Sanel Nuhic mit unbedingtem Siegeswillen an. Zuvor, um 18 Uhr, wird das Damen-Finale zwischen dem SV Ixheim II und der SG Harsberg-Schauerberg angepfiffen.

Nach dem Gewinn der Hallen-Stadtmeisterschaft und der Meisterschaft der Feldrunde in der A-Klasse, soll der Pokalsieg das „Triple“ perfekt machen. Der Weg ins Endspiel führte die Nuhic-Truppe ausschließlich auf fremde Plätze. Nach einem Freilos in der ersten Runde gab es ein 7:3 bei Weselberg II, ein 4:2 bei der Spielvereinigung Battweiler/Reifenberg, einen 2:1-Erfolg in Höheischweiler und einen 1:0-Erfolg bei der Contwiger Palatia. Im Halbfinale setzte sich der A-Klassen-Meister mit 4:2 nach Elfmeterschießen bei der SG Waldfischbach durch. „Die Auswärtsserie werte ich als gutes Omen“, sagt Nuhic vorm Auftritt im neutralen Pirmasenser Stadion. Seine Mannschaft habe den Druck hoch gehalten, trotz der vorzeitigen Meisterschaft. Auf die letzten Punktspiel-Ergebnisse von Gegner Clausen hat der TSC-Trainer schon genau geschaut, vor allem auf dessen 5:8-Pleite am vergangenen Wochenende gegen die Spielvereinigung Battweiler/Reifenberg. „Das kam aber vielleicht zustande, weil es für Clausen in der Runde um nichts mehr geht.“ Die Pokal-Einstellung werde wohl eine andere sein, mutmaßt er, sieht seine Mannschaft in Sachen Selbstbewusstsein aber im Vorteil. Wie Clausens Spielertrainer Christian Gessner am Montag informierte, sei die Austragung heute Abend aber gar nicht gesichert, „weil wir vielleicht nicht genug Spieler zur Verfügung haben“. Zumindest Simon Bardo steht definitiv nicht zur Verfügung, vier weitere Spieler versuchten noch, am Finalabend frei zu bekommen. Allerdings, so Gessner: „Eine Tendenz, dass sie frei bekommen, ist zurzeit nicht gegeben.“ Deshalb stehe der FKC-Vorsitzende Helmut Bischoff in Kontakt mit Pokalspielleiter Uli Salzmann. Dieser verteidigt seinen Termin mit der nach dem kommenden Wochenende anstehenden Flut von Auf- und Abstiegsspielen, bei der eine Terminüberschneidung vermieden werden solle. Außerdem stünde nächste Woche das städtische Stadion nicht mehr zur Verfügung, weil der Rasen erneuert werde und das Stadion wegen eines Spiels des FK Pirmasens gegen einen Bundesligisten früh benötigt werde. Diesen Einwand lässt Gessner nicht gelten, denn das Endspiel könne ja auch auf einem anderen Platz ausgetragen werden. Im Finale, das Clausen zum zweiten Mal in Folge erreichte, sei der TSC Zweibrücken klar favorisiert. Die Zweibrücker verloren in dieser Saison nur eine ihrer 29 Begegnungen, während Clausen 13-mal den Kürzeren zog. Die Tordifferenz von 108:20 für Zweibrücken gegenüber 76:74 für Clausen hat auch Aussagekraft. Allerdings will Gessner das 5:8 seines Teams bei der Spvgg Battweiler/Reifenberg nicht als Maßstab gelten lassen. Am Sonntag seien sehr viele Spieler angeschlagen gewesen, und wichtige Leistungsträger hätten gefehlt. „Wenn wir einigermaßen komplett spielen können, wird es Zweibrücken nicht ganz so einfach haben“, gibt sich Gessner auf jeden Fall kämpferisch. Bei den Damen hatte sich Bezirksligist SG Harsberg-Schauerberg im Halbfinale mit 6:1 beim SC Busenberg durchgesetzt, Schauerbergs Dritte war gegen Ixheim II gar nicht angetreten. Die von Mario Kayser und Bianca Schön betreuten Ixheimer haben Revanche im Sinn: Das letzte Spiel gegen Ligakonkurrent Harsberg ging mit 1:7 verloren. (bun/ig)

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