Fußball
Abseits: SC Stambach fegt zum B-Klassen-Saisonstart alles weg
SC Stambach: Hirts Truppe will immer die Null halten
Na, das lässt sich doch gut an für den SC Stambach in der B-Klasse West. Gerade aus der A-Klasse abgestiegen, räumt der SCS mit seinem Spielertrainer Dennis Hirt bislang alles ab: drei Spiele, drei Siege, 27:0-Tore. Dazu der 7:0-Erfolg im Kreisopkal gegen das A-Klasse-Team des FK Clausen. Am Sonntag kam in der Liga ein 13:0 (4:0)-Kantersieg gegen die SG TuS Rimschweiler/VB Zweibrücken II dazu. „In der ersten Halbzeit haben sie sich noch gut gewehrt. Nach der Pause war es dann aber schon einseitig. Wir wussten, dass es ein Spiel wird, in der eine Mannschaft tief steht“, sagte Hirt, der selbst den Torreigen einleitete. Hirt, im Vorjahr noch in der Landesliga West für den TSC Zweibrücken aktiv, erzielte mit vier Treffern die meisten Tore seines Teams.
„Wir brauchen uns darauf nichts einbilden, jetzt geht es gegen den SV Großsteinhausen. Das wird sicher ein Gegner, der uns richtig fordern wird“, meint Hirt, der im Mittelfeld beheimatet ist und bereits acht Saisontore erzielt hat. Wie die Stambacher hat auch Großsteinhausen aus den ersten drei Partien die optimale Ausbeute von neun Punkten geholt. Allerdings hat die Hirt-Truppe das deutlich bessere Torverhältnis gegenüber dem SV Großsteinhausen mit 9:4 Toren.
Hirt erwartet am Freitagabend ab 18.30 Uhr in Großsteinhausen ein Spitzenspiel, in dem seine Mannschaft bis an die Grenzen gehen muss. Zudem sieht der Spielertrainer auch, trotz des fulminanten Saisonstarts, noch Verbesserungsmöglichkeiten. „Wir haben schon noch einiges an Potenzial. Fitnessmäßig geht auch noch einiges, obwohl wir bereits auf einem sehr guten Niveau sind. Defensiv können wir uns verbessern, obwohl wir jetzt schon dreimal zu null gespielt haben. Die Jungs wollen auch immer die Null halten, das rechne ich ihnen hoch an.“
Auch in den Offensivabläufen könne man noch einige Automatismen verbessern, so Hirt, der jedoch ausdrücklich betont, mit dem derzeitigen Leistungsniveau seiner Truppe zufrieden zu sein. Auch, weil seine Mannschaft wie viele andere derzeit immer mal wieder auf urlaubende Spieler verzichten muss.
SG Rimschweiler/VB Zweibrücken: Es holpert noch
So wirklich gut kam die SG VB Zweibrücken/TuS Rimschweiler nicht aus den Startlöchern. „Wir wollen nach den vielen Niederlagen in den vergangenen beiden Jahren vor allem wieder erfolgreich Fußball spielen. Natürlich wollen wir auch im vorderen Tabellenbereich landen. Viele von uns sind nun zweimal hintereinander abgestiegen“, erklärte Spielertrainer Felix Brunner vor der Saison noch.
Das fand zumindest im Kreispokal einen guten Anfang, als der FV Münchweiler II, wenn auch erst im Elfmeterschießen, besiegt wurde. In der Liga allerdings holpert die nunmehr in der A-Klasse spielende SG aber. Erst ein Punkt aus drei Spielen steht zu Buche. Nach der Derbyniederlage gegen Aufsteiger TSC Zweibrücken II gab es ein torloses Remis gegen den SV Martinshöhe. Am Wochenende unterlag die Mannschaft des Spielertrainer-Duos Brunner und Christian Zech dann mit 0:3 beim FK Clausen. Hoffentlich bekommt die Spielgemeinschaft bald Aufwind bekommt. Bestenfalls schon beim nächsten Derby am Sonntag (16 Uhr) im Heimspiel gegen den SVN Zweibrücken.
C-Klasse West: Ganz schön lange Sommerpause
Hätte es nicht eine bessere Lösung gegeben für die Kicker in der C-Klasse West? Die verharren zum Teil immer noch in der Sommerpause. Je elf Teams in der Ost- und West-Staffel sind doch sehr wenig. Das führt nicht nur zu einem verspäteten Saisonstart, sondern auch zu einer fast viermonatigen Winterpause. Die Zusammenlegung beider C-Klassen wäre zwar wohl zu viel gewesen, bei dann 42 Saisonspielen in einer Liga mit 22 Teams. Vielleicht wäre es aber möglich gewesen, vier Mannschaften in Richtung B-Klasse abzugeben und die dann C-Klassen zusammenzulegen. Das hätte nicht nur den positiven Effekt gehabt, dass es eine C-Klasse mit 18 Teams gegeben hätte, sondern vier Klubs hätten die Möglichkeit gehabt, sich in der B-Klasse mit starken Kontrahenten zu messen.