Speyer Zur Sache: Im Herbst sollen die Mitarbeiter umziehen

Placeholder-Image

Das Rathaus in Waldsee wird aufgestockt, um alle Mitarbeiter unterbringen zu können. „Das Dach ist drauf. Nächste Woche kommt das Gerüst weg. Dann geht’s an den Innenausbau“, fasst Verbandsgemeinde-Büroleiter Detlef Schneider zusammen. Er schätzt, dass die Arbeiten bis Oktober abgeschlossen werden, so dass die Kollegen aus der Bauverwaltung im November umziehen können. Derzeit sind sie noch in Neuhofen, Altrip und Waldsee verteilt. „Da geht viel Energie verloren“, sagt Schneider über die Abstimmungsprozesse. Der Büroleiter fasst das erste Nach-Fusions-Jahr so zusammen: „Die allerheißeste Phase haben wir ziemlich rum.“ Aber es werde wohl bis zu zehn Jahre dauern, bis wirklich alles angeglichen ist. Das betrifft nicht nur die großen Dinge wie den neuen Flächennutzungsplan für die gesamte Verbandsgemeinde, der binnen fünf Jahren erstellt sein sollte oder die Vereinheitlichung der Gebühren fürs Abwasser bis 2025. Sondern auch die kleinen Dinge des Alltags – Beispiel: die Grabenreinigung. Da habe die eine Gemeinde vielleicht eine Luxusreinigung gemacht, die andere nur das Nötige. Jetzt müsse man eben hier einen gemeinsamen Weg finden. Verbandsbürgermeister Otto Reiland (CDU), der zuvor 30 Jahre lang Bürgermeister der alten Verbandsgemeinde Waldsee mit Otterstadt und Waldsee war, sagt über die neue Verbandsgemeinde Waldsee: „Es ist eine andere Liga, in der die Verbandsgemeinde jetzt spielt.“ Für ihn sei das vergangene Jahr „ereignisreich, hoch interessant und mit einem anderen Programm als die letzten 30 Jahre verlaufen“. (snr/krx)

x