Speyer Ziech atmet kurz durch

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Wiesbaden (rhp). Die Frauen des JSV Speyer haben einen Kampftag vor Schluss den Einzug in die Endrunde um die Bundesliga-Meisterschaft klargemacht (RHEINPFALZ am SONNTAG berichtete).

Nach dem 7:7 bei JC Wiesbaden ist zumindest Platz zwei sicher. Auf Grund der schwierigen personellen Situation ging Speyer beim Viertplatzierten nicht unbedingt als Favorit ins Rennen. Erwartungsgemäß erwies sich der Auftritt in der hessischen Landeshauptstadt als schwere Aufgabe. Barbara Bandel sorgte zwar mit einem Ippon-Sieg über Jennifer Werner zum Auftakt für einen optimalen Start. Doch die drei folgenden Kämpfe gingen allesamt verloren. Jessica Lindner und Szaundra Diedrich gewannen ihre Duelle und sorgten für den Ausgleich. Doch Maike Ziech gab sich im abschließenden Match vor der Halbzeit – hochgestellt in die Klasse über 78 Kilogramm – geschlagen, so dass Wiesbaden eine 4:3-Führung in die Pause nahm. Ziech ging zum zweiten Durchgang in ihre eigentliche Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm zurück und musste daher gleich im ersten Kampf des zweiten Durchgangs wieder ran, was sie aber nicht daran hinderte, mit einem souveränen Sieg nach 45 Sekunden für den erneuten Gleichstand zu sorgen. Die Kämpfe bis 52, 57 und 63 Kilo gab Speyer erneut ab. So stand es 4:7 bei nur drei ausstehenden Vergleichen. Doch die Verbliebenen Lindner, Diedrich und Jasmin Külbs ließen sich von der engen Konstellation nicht beeindrucken und wendeten die drohende Niederlage noch ab. JSV-Teamchefin Nadine Lautenschläger: „Es gab zwar einige umstrittene Kampfrichterentscheidungen gegen uns. Aber nichtsdestotrotz geht das so in Ordnung“. Bei einem Sieg im abschließenden Heimkampf in zwei Wochen gegen TSG Backnang übernimmt der JSV die Tabellenführung von den Gästen. Doch das erste Saisonziel ist bereits erreicht.

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