Speyer Zehntausende Liter Desinfektionsmittel aus Speyer
13.300 Liter zur Hand- und 11.400 Liter zur Flächendesinfektion seien seit März in Speyer hergestellt, abgefüllt und ausgegeben worden, berichtet auf Anfrage Firmensprecherin Linda Bohrmann. Weit über die Hälfte davon sei gespendet worden – an inzwischen ungefähr 330 Einrichtungen in Speyer und Umgebung. Zum Beispiel Kommunen, Heime, Abstrichzentren, Geschäfte und Vereine sowie Gesundheits- und Katastrophenschutz hätten die Mittel auf Ethanol-Basis in Fünf-Liter-Gebinden erhalten.
Unbürokratische Hilfe
„Jeder, der dazu beiträgt, das öffentliche Leben zu ermöglichen, kann davon profitieren“, so Bohrmann. Zunächst seien Mitarbeiter und Partnerfirmen bedacht worden, dann sei – auch ohne das Angebot an die große Glocke zu hängen – klar geworden, dass extern ein hoher Bedarf bestehe. „Die Herstellung und Spende von Desinfektionsmitteln soll fortgeführt werden“, so Bohrmann, die Kontaktaufnahme über die Website thor.com anbietet. Dort wird ein Prinzip der jetzt besonders gefragten Chemiefabrik genannt: „Wir verpflichten uns, diese Krise nicht auszunutzen.“
Weitere Hilfe ging an das Rote Kreuz, so Thor: Dieses sei mit schwer lieferbarer Schutzkleidung (zum Einkaufspreis) sowie mit 2000 Masken (Spende) unterstützt worden.