Speyer Vier neue Einsatzwagen für die Feuerwehr

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Vier in die Jahre gekommene Fahrzeuge für Rettungs- oder Katastropheneinsätze will der Kreis ersetzen. Die Mitglieder des Kreistags haben nun grünes Licht dafür gegeben, die öffentliche Ausschreibung kann erfolgen.

Der Rhein-Pfalz-Kreis ist nach dem Landesgesetz überörtlich für den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz verantwortlich. Heißt konkret: Er beschafft die notwendige Ausstattung und überlässt sie den Gemeinden beziehungsweise deren Feuerwehren. Damit die Rettungskräfte weiter einsatzfähig sind, werden jetzt ein Gerätewagen Messtechnik für 106.000 Euro, ein Mehrzwecktransporter für 96.000 Euro und zwei Einsatzleitwagen für je 85.000 Euro gekauft. Das Land bezuschusst die Investition in die Sicherheit der Kreisbürger mit insgesamt 140.000 Euro. Im Kreishaushalt stehen laut Verwaltung die entsprechenden Mittel bereit. Der Gerätewagen Messtechnik wird das Messtruppfahrzeug ersetzen, das nach Dezentralisierung des Gefahrstoffzugs in Neuhofen stationiert ist. Es ist Baujahr 1986 und entspricht den Verantwortlichen zufolge nicht dem Stand der heutigen Technik. Das Mehrzwecktransportfahrzeug entsorgt Gefahrgut und wird Nachfolger des veralteten Dekontaminationsfahrzeugs, das bereits 1983 zugelassen wurde. Standort ist Gronau. Die beiden Einsatzleitwagen sollen den vorhandenen Führungskraftwagen (Baujahr 1986) in Heßheim ersetzen. Ein Fahrzeug wird im Norden des Kreises bleiben, eines im Süden – in Dudenhofen – stationiert werden. So sind laut Kreisverwaltung alle Kreisgemeinden im Ernstfall schnell zu erreichen. Um in Brand- und Katastrophenfällen noch besser und flexibler reagieren und die Einsätze besser leiten und koordinieren zu können, soll im kommenden Jahr zusätzlich ein Mehrzwecktransporter für die Informations- und Kommunikationsgruppe erstanden werden. Das Konzept wurde mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion abgestimmt. (btw)

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