Speyer Verzögerungen am Spielplatz
Der Umbau des Spielplatzes im Feuerbachpark lässt weiter auf sich warten. Im September 2014 begannen die Planungen, im Mai 2015 sollten die neuen Spielgeräte stehen. Der Spielplatz musste im vergangenen Jahr wegen vordringlicher Arbeiten an Rheinpromenade, dem neuen Außenbereich der Villa Ecarius und wegen des Projekts „Soziale Stadt Speyer-West“ zurückgestellt werden. Das hat Stadtsprecherin Barbara Fresenius auf RHEINPFALZ-Anfrage erklärt.
Der Spielbereich soll für Kleinkinder attraktiver werden, eine Reckstange, eine Pferdekutsche und eine Kletterwand erhalten. Für ein Karussell, das sich Eltern und Kinder wünschten, ist kein Platz mehr. Der Spielplatz kann durch rund 25.000 Euro des Marienheim-Investors erweitert werden. Ab einer bestimmten Größenordnung sind Bauherren verpflichtet, Spielmöglichkeiten zu schaffen. Durch Zahlen einer Ablösesumme kann diese Auflage an die Stadt übertragen werden. Die Stadt hoffe, die Geräte noch 2016 aufgebaut werden, so die Sprecherin. Allerdings haben dieses Jahr zunächst andere Standorte Vorrang: Der Neubau der Kita „Villa Kunterbunt“ erhält einen Außenbereich für 175.000 Euro. Ein Kombi-Spielgerät mit Vogelnestschaukel erhält die Grundschule im Vogelgesang (6000 Euro) und die Kita „Schatzinsel“ neue Spielgeräte für 45.000 Euro, nachdem sie jetzt nicht mehr Hort-, sondern nur Kindergartenkinder beherbergt. Fest eingeplant sind außerdem der Austausch einer Spielfigur auf dem Drachenturm-Platz, zwei Teilerneuerungen auf dem Spielplatz im Starenweg und das Erschließen der Alla-hopp-Anlage. In diese drei Standorte investiert die Stadt nach eigenen Angaben 35.000 Euro. Dazu kommt das Budget für Wartung, Kleinreparaturen, Sand und Fallschutz-Materialien. Es liegt mit 42.600 Euro niedriger als 2015 (68.600 Euro). 270.000 Euro (2015: 225.000 Euro) verrechnet die Stadt für Spielplatz-Einsätze des Baubetriebshofs intern. (yvw)