Fussball
Verbandspokal: TuS Mechtersheim freut sich auf Arminia Ludwigshafen
Mechtersheims Trainer Nauwid Amiri geht von rund 1000 Zuschauern aus: „Ich bin ja sehr gut vernetzt. Viele sagten mir vor dem Spiel gegen Gonsenheim, dass es hoffentlich mit unserem Erfolg zu diesem Spiel kommen soll. Jetzt sagen alle, wir kommen am Mittwoch.“ Gründe für das große Interesse sei weniger eine große Rivalität, was laut Amiri zu negativ sei, vielmehr sei es ein sehr attraktives Viertelfinale, was auch für den Gegner, aber selbstredend für den TuS spreche: „Mit der Qualität und dem Kader sorgen wir für Interesse. Es macht Spaß, der Mannschaft zuzusehen, das hat sie sich auch erarbeitet“, betont der Trainer.
Eine zusätzliche Würze erhält dieses Spiel neben der Pokalbrisanz dadurch, dass zahlreiche Akteure Vergangenheiten beim jeweils anderen Klub haben. Neben Amiri selbst, der als Spieler mit der Arminia in die Oberliga aufgestiegen war, war auch dessen Sportchef Heiko Magin einst Coach der Ludwigshafener. Und auch der spielende Co-Trainer Daniel Evrard verteidigte schon das Gehäuse des Oberligisten. Dazu kommen mit Nico Pantano, Kapitän Marcel Bormeth, Aleksandar Biedermann und Marc Barisic weitere Leistungsträger des aktuellen TuS-Kaders, die schon im Arminen-Trikot auf dem Platz standen.
Spion Krämer
Und auf der Gegenseite war neben Angreifer Maximilian Krämer, der das Topspiel gegen Zeiskam als interessierter Beobachter von der Haupttribüne aus verfolgte, auch Torwart Peter Klug schon im Kader des TuS. „Das gibt diese Portion Extramotivation gegen den Ex-Klub“, weiß Amiri, der betont, dass er die beste Elf für dieses Spiel aufs Feld schicken werde, er aber im Vergleich zum Gonsenheim-Partie, in der die gewohnte Stammelf begann, mindestens eine Änderung vornehmen werde.
„Ich erwarte ein Kampfspiel, da es die ganze Woche regnet und unser Platz nicht in bestem Zustand sein wird, aber eines mit spielerischer Qualität auf beiden Seiten. Ich denke nicht, dass groß rumtaktiert wird“, sagt Amiri, der dem Oberligisten die Favoritenrolle aufzwingt: „Die hatten zuletzt vor der Niederlage gegen Kaiserslautern vier Siege in Serie gefeiert. Trotzdem haben wir nach dem bisherigen Saisonverlauf das legitime Selbstvertrauen, dass wir dieses Pokalspiel gewinnen können. Klar ist, derjenige, der das Spiel gewinnen will, braucht einen guten Tag, wir ohnehin, aber die Arminia auch. Für uns ist das ein großes Spiel.“