FUSSBALL
TuS Mechtersheim reist mit fünf Siegen im Gepäck
Am Freitag (19.30 Uhr) empfängt die U21-Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern in der Fußball-Oberliga den TuS Mechtersheim, der mit reichlich Windunterstützung zum Fröhnerhof reist. Fünf Siege in Serie, das ist schon mehr als eine sanfte Brise aus Ost. Ob die zuletzt eher wankelmütige FCK-Elf da standhaft sein kann?
Die Elf von Ex-Profi Alexander Bugera hat sich nach gutem Start inzwischen im Niemandsland der Tabelle eingenistet, vergangene Woche das Stadtderby beim SV Morlautern mit 0:1 verloren. Was wohl auch am Ausfall von Topangreifer Jacob Collmann (15 Saisontreffer) lag. Der befindet sich im Aufbautraining, ein Einsatz gegen den TuS kommt wohl noch nicht infrage.
Kapitän Mert Özkaya hat acht Tore auf dem Konto
Beim TuS ist Mert Özkaya dabei. Der Toptorjäger der vergangenen Hinserie kehrte von seinem halbjährigen Engagement bei Regionalligist Freiberg verletzt zurück, stellte sich aber in den Dienst der Mannschaft. „Jetzt hat er die Fitness, die er braucht, um der Mannschaft wirklich zu helfen“, sagt Teammanager Dieter Demmerle. „Vergangene Saison spielte er als hängende Spitze. Wenn er jetzt über außen viel Ballbesitz hat, profitiert auch Maximilian Krämer im Sturmzentrum, da er mehr Räume bekommt.“ So verteilen sich die Tore in der offensiven Dreierreihe nahezu gleich: Kapitän Özkaya (21) hat inzwischen acht Treffer, Krämer und Tufan Kelleci haben je neun erzielt.
Trainer Emre Kasal macht den Erfolg möglich
Vater des Erfolges ist laut Demmerle aber Trainer Yusuf Emre Kasal, der die Mannschaft taktisch optimal einstelle, akribisch arbeite und einen guten Draht zum Team habe: „Fünf Siege in Serie können kein Zufall sein.“
Nun wartet eine laut Demmerle „sehr junge, gut ausgebildete Mannschaft mit starkem Umschaltspiel und sehr schnellen Außenangreifern“ auf die ebenfalls noch recht junge TuS-Elf, „Wir haben Glück, was Verletzungen angeht“, betont Demmerle.
Dass die Qualität im Kader deutlich abfalle, wie das zuletzt nach Auswechslungen den Anschein hatte, sieht er nicht: „Einwechselspieler brauchen auch etwas Zeit, um ins Spiel zu finden. Zuletzt beim Stand von 4:0 war auch die Gelegenheit, einigen die Möglichkeit zu geben, sich zu zeigen.“ Dass Kasal aufgrund dieser Eindrücke große Umstellungen vornehmen wird, ist nicht zu erwarten. Lediglich Everest Sulejmani könnte wieder eine Option für die Startelf werden, nachdem er wegen muskulären Problemen zuletzt seinen Stammplatz an Josip Saravanja abgetreten hatte. „Er hat zwar nur wenig trainiert, aber es ging ihm besser“, sagt Demmerle zu Sulejmanis Zustand.