Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel TuS Mechtersheim hofft noch auf Klassenverbleib

Hält das Fünkchen Hoffnung am Leben: Can Güney (rechts) vom TuS Mechtersheim trifft beim SV Gonsenheim, hier gegen Wormatia Worm
Hält das Fünkchen Hoffnung am Leben: Can Güney (rechts) vom TuS Mechtersheim trifft beim SV Gonsenheim, hier gegen Wormatia Worms.

Mit einem 1:0-Überraschungserfolg kehrte Oberligist TuS Mechtersheim vom Gastspiel beim SV Gonsenheim zurück.

Bitter jedoch: Die Rettung ist ohne fremde Hilfe nicht mehr zu schaffen. Das Mechtersheimer Trainergespann Ralf Gimmy/Nauwid Amiri setzte auf die taktische Grundformation der Vorwoche, musste aber Louis Wagensommer und Gino Portella ersetzen. Can Güney und Nicolas Kortus rückten in die Startelf.

Großchance Arnst

„Man hat gesehen, dass es für uns um alles ging“, sagte Amiri und sah damit die zentrale Vorgabe der Coaches erfüllt. Die Pfälzer liefen den Vorjahresvizemeister resolut an, ließen ihn nicht ins Spiel kommen. Marcel Bormeth, der frei abschloss, sowie zweimal Dennis Arnst, der per Kopf scheiterte, und später, als Gonsenheim dessen Schuss nach einer Ecke von der Linie kratzte, kamen im ersten Durchgang bereits zu sehr guten Chancen zur TuS-Führung.

„Das war eine Topleistung von uns“, meinte Amiri. Nach der Pause schwand beim TuS die Kraft. Arnst musste vom Feld. Der SVG wurde stärker, hatte durch Abdellatif El Mahaoui eine erste Möglichkeit. Allerdings hätten nach 55 Minuten auch nur noch zehn Mainzer auf dem Feld stehen können, als Güney alleine dem Ball hinterherrannte und nicht regelkonform dabei gebremst wurde. Schiedsrichter Herrig beließ es aber trotz Protesten bei Gelb für den Gonsenheimer Sünder.

Eismann Güney

Glück hingegen für die Blau-Weißen, als der Ball vor nur 50 Zuschauern im eigenen Netz zappelte. Herrig entschied aber auf Abseits – das war denkbar knapp. Dann die Erlösung für den TuS, als Güney im Strafraum gefoult wurde, sich nach dem Elfmeterpfiff den Ball schnappte und eiskalt zum 0:1 vollstreckte (82.). Danach verteidigte der TuS den Dreier leidenschaftlich. Die letzte Großchance von El Mahaoui machte TuS-Torsteher Nazmi Seyman mit einer starken Parade zunichte.

Weil der SV Auersmacher und die Sportfreunde Eisbachtal ihre Spiele parallel gewannen, verdrängte der TuS durch den Sieg zwar den SV Herxheim auf Platz 17, kann aber selbst mit einem Erfolg im abschließenden Heimspiel gegen den FV Eppelborn am Samstag (15.30 Uhr) Platz 16 nicht mehr nach oben verlassen. Verteidigt der TuS diesen gegen Herxheim, hängt Mechtersheims zukünftige Ligazugehörigkeit vom Abschneiden des Oberliga-Vizemeisters in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga ab.

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