Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel So soll das nächste „Sattelfest“ aussehen

So gut wie starklar: das Organisationsteam des Sattelfestes.
So gut wie starklar: das Organisationsteam des Sattelfestes.

Aufsatteln und auf Tour gehen ist angesagt am 12. September. 15 oder 38 Kilometer – die Wahl bleibt jedem selbst überlassen beim zweiten Speyerer Sattelfest, das von einem engagierten Team des Vereins InSPEYERed initiiert wird. Doch zur Organisation gehört weit mehr als nur die Streckenführung.

Die Terrasse beim Verein Naturspur in Otterstadt war gut gefüllt am Montagabend. Um die 20 Personen hatten sich eingefunden um abzuklopfen, was alles im Vorfeld der Veranstaltung noch auf die Beine gestellt werden muss. „Das reicht vom Aufstellen der Schichtpläne bis zum Einholen von Preisen für unsere Tombola“, erklärte Sprecher Helmut Back der RHEINPFALZ.

Begeistert war er angesichts der Resonanz, auf die das Sattelfest schon bei und schließlich nach der Premiere 2020 gestoßen ist. „Dass so viele unterstützen würden, hätte ich nicht gedacht“, gab Back zu und richtete sein Lob in die motivierte Runde.

In dieser hatten sich neben den Inspeyered-Vertretern diesmal zusätzlich Personen anderer Vereine eingefunden. „Anders als im Vorjahr, als wir die Veranstaltung alleine auf den Weg gebracht haben, sind diesmal neun Kooperationspartner dabei. Neben Naturspur gehören der Hockeyclub Speyer, die Radfahrervereinigung 1897 Schifferstadt, das Naturfreundehaus Iggelheim und der Radsportverein 08 Dudenhofen dazu.

Zwei Touren

Ein Anruf Backs genügte beispielsweise beim Vorsitzenden der Schifferstadter Radfahrer, Martin Starck. Der sagte sofort Unterstützung zu. „Der Aufwand ist für uns überschaubar. Wir brauchen lediglich zehn Leute, die sich im Kontrolldienst abwechseln“, erklärte er. Der Verein hat ein eigenes Heim am Waldfestplatz.

Rein auf Ehrenamtliche stützt sich die Aktion im Allgemeinen. Am Vorabend des 12. September wird selbst die Ausschilderung der Strecken von zwei Teammitgliedern übernommen. Während Tour A mit 15 Kilometern vom Start- und Zielbereich am Domgarten über Naturspur in Otterstadt und den Hockeyclub führt, geht Tour B mit 38 Kilometern weiter bis nach Schifferstadt und über das Naturfreundehaus Iggelheim und die Radrennbahn Dudenhofen zurück.

„Es können alle mitmachen, die Lust auf eine Fahrradtour haben“, betonte Back. Schon im vergangenen Jahr hat sich gezeigt, dass die Aktion zu einem regelrechten Familienereignis gemacht wurde. Mitradelnde aller Generationen machten sich den ganzen Tag über auf den Weg. An den einzelnen Stationen werden Stempel gesammelt. Alle Teilnehmenden haben die Chance, bei einer Tombola attraktive Preise zu gewinnen.

Besonderheit für Kinder

Eine Besonderheit hat der Mitwirkende Tom Kemmer auf die Beine gestellt. Er hat die Firma „Radel rum“ ins Boot geholt, die sich im Besonderen um den Nachwuchs kümmert. „Es geht darum, Kinder erlebnisorientiert zum sicheren Radfahren zu bringen“, stellte Kemmer auf Nachfrage heraus. Über Wippen, durch Tunnel, über Erhebungen geht unter anderem die Fahrt. „Wir wollen versuchen, möglichst viele Kinder über den Parcours im Domgarten zu schicken“, kündigte er an.

Back wies zudem auf eine Parallelaktion hin, die durch das große Spendenaufkommen im vergangenen Jahr bedacht werden soll. „Bäume für die Vorderpfalz“ heißt diese. „In Speyer sollen zwei Bäume von dem eingenommenen Geld gepflanzt werden“, hat Back bereits mit Steffen Schwendy von der Abteilung Stadtgrün abgesprochen. Kommt diesmal wieder ein entsprechendes Sümmchen zusammen, werde nachgelegt.

Noch Fragen?

Alle Informationen rund um das Speyerer Sattelfest sind im Internet unter www.sattelfest-speyer.de zu finden.

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