Speyer Raupe führt zu Rodungen

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Auf bis dato rund 250 Quadratmeter beziffert die städtische Pressesprecherin Barbara Fresenius die Gesamtfläche, auf welcher Buchsbäume wegen starken Befalls mit der Raupe des Schmetterlings Buchsbaumzünsler gerodet wurden. Die Bekämpfung des Schädlings durch die Stadtgärtner habe aber auch Erfolge gezeigt, hat Fresenius auf Anfrage der RHEINPFALZ weiter mitgeteilt.

Im vergangenen Jahr ist der aus Asien eingeschleppte Buchsbaumzünsler erstmals massiv im Stadtgebiet aufgetreten (wir berichteten). Die Stadtgärtner haben zur Bekämpfung der Raupe, die die Blätter und zum Teil auch die Rinde der Buchsbäume frisst, das biologische Mittel Bacillus thuringiensis eingesetzt. „Im Bereich des Adenauer-Parks und des Domgartens sowie am Feuerbach-Haus konnten mit der Spritzung des Wirkstoffes Bacillus thuringiensis gute bis sogar sehr gute Erfolge erzielt werden“, informiert Sprecherin Fresenius. Bei anderen städtischen Grünflächen habe die Schmetterlingsraupe jedoch zum Absterben von Buchsbäumen geführt. Zu Rodungen sei es etwa in den Bereichen Obere Langgasse, Paul-Egell-Straße, vor der Siedlungs- und der Berufsschule, am Handwerkerturm sowie im Maulbronner Hof gekommen. Für gerodete Buchsbäume pflanzten die Stadtgärtner zirka 450 Stück einer kleinbleibenden Liguster-Art nach, wie Fresenius weiter mitteilt. „Ligustrum vulgare Lodense“, so der botanische Name des Gewächses, ist demnach am Städtepartnerschaftsbeet am Festplatz, am Kreisel in der Paul-Egell-Straße sowie im Maulbronner Hof in die Erde gesetzt worden. Die Materialkosten für die Nachpflanzungen und für die Bekämpfung des Buchsbaumzünslers bezifferte die Sprecherin auf rund 3000 Euro. (tbg)

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