Motorsport Römerberger Casserino mit starker Leistung im Rotax-Weltfinale

Hielt auch auf dem Kurs nahe Neapel mit einem ungewohnten Kart mit der Weltspitze gut mit: Niklas Cassarino.
Hielt auch auf dem Kurs nahe Neapel mit einem ungewohnten Kart mit der Weltspitze gut mit: Niklas Cassarino.

Der Römerberger Niklas Cassarino musste sich bei den RMC Grand Finals umgewöhnen. Sein Kart im Rotax-Weltfinale war leistungsstärker und hatte einige technische Veränderungen zum gewohnten Renner. Doch der 14-Jährige stellte sich schnell darauf ein und fuhr gut in der Weltspitze mit.

Zum fünften Mal in Folge nahm Kartrennfahrer Niklas Cassarino aus Mechtersheim an den Rotax MAX Challenge Grand Finals teil. Das Rotax-Weltfinale gastierte zur 25. Ausgabe im italienischen Sarno und rief die weltbesten Akteure zur Rennstrecke in der Nähe von Neapel. Erstmals ging der 14-Jährige dabei mit einem E20-Elektrokart an den Start und behauptete sich schließlich als Sechster auf Augenhöhe mit der internationalen Elite.

Knapp 400 Motorsportler aus aller Welt zog es zum Circuito Internazionale Napoli. In acht verschiedenen Kategorien wurde um die prestigeträchtigen Titel gekämpft. In den zurückliegenden vier Jahren war Niklas bereits in der Rotax Micro- und Mini-Kategorie vertreten. Nun griff der Schüler erstmals in der deutlich leistungsstärkeren E20-Elektrokart-Klasse in das Lenkrad.

Anderes Know-how gefordert

Der Einstieg ins Geschehen war für den jungen Motorsportler nicht gerade einfach. „Das Kart fährt sich ganz anders, als ich es bisher gewohnt war. Eine Vorderradbremse sowie ein Boost-Button für kurzzeitige Mehrleistung erfordern einiges an Know-how“, erklärte der ambitionierte Rennfahrer. In den Trainings schrammte der Pfälzer noch an Platzierungen unter den Top Ten vorbei. Im Qualifying setzte er dann aber das erste Statement und ergatterte den siebten Rang.

In den Vorläufen hatte der Motorsport-Pilot auf der 1670 Meter langen Strecke alle Hände voll zu tun. In anspruchsvollen Duellen wusste sich der Youngster zu behaupten und sicherte sich damit Startposition sieben für das Finale. Dort etablierte sich der Nachwuchspilot erneut unter den Top-Positionen und überquerte den Zielstrich letztlich als Sechster.

Abschied in die Winterpause

„Die Grand Finals waren wieder einmal ein tolles Event. Der Start in der E20-Kategorie hat großen Spaß gemacht und war noch von gutem Erfolg gekrönt. Vielen Dank an alle meine Unterstützer, die die vergangenen Tage ermöglicht haben“, freute sich Niklas Cassarino am Samstagabend und verabschiedete sich in die Winterpause.

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