Speyer Ort des größten Erfolgs

«SPEYER.» Verbandsligist FC Speyer 09 setzt heute die Serie seiner Auseinandersetzungen mit westpfälzischen Vereinen fort. Nach den Heimspielen gegen Hauenstein (2:4) und Herschberg (14:0) reisen die Schützlinge von Trainer Ralf Gimmy zu TuS Hohenecken (18.30 Uhr).
Der FC-Coach besitzt gute Erinnerungen an Hohenecken. Denn dort feierte er vor Jahren einen der größten Erfolge seiner Trainer-Laufbahn: „Mit TuS Mechtersheim haben wir dort in der vorentscheidenden Partie ein Unentschieden geholt und den Oberliga-Aufstieg in trockene Tücher gebracht, eines meiner tollsten Erlebnisse neben all den Folgejahren des Nichtab-stieges aus der Oberliga.“ Nun erwartet er einen unangenehmen Gegner: „Ich bin gespannt, wie meine Mannschaft diese knifflige Aufgabe lösen wird.“ Kapitän Maurizio De Vico peilt auch ohne die noch gesperrten Stammkräfte Ugo-Mario Nobile und Marvin Sprengling Wiedergutmachung für die 2:3-Hinspielniederlage an: „Gewiss keine leichte Aufgabe“ meinte der 24-Jährige, „denn Hohenecken besitzt, wie wir im Hinspiel gesehen haben, eine gute Qualität. Für mich nicht ganz verständlich, wieso sie auf den viertletzten Tabellenrang abgerutscht sind.“ Auf Heraldo Jorrin, der mit 19 Treffern nahezu die Hälfte aller 42 Tore erzielte, gelte es besonders aufzupassen. Er stellte im Hinspiel in der Schlussminute auf 3:2. Gegen Herschberg habe die Elf von der ersten und bis zur letzten Minute gezeigt, dass sie auch vermeintlich schwächere Gegner ernst nehme. Dass dabei neben drei Zählern der höchste Saisonsieg herausgesprungen und das Torverhältnis ordentlich verbessert worden sei, sieht De Vico als schönen Nebeneffekt. Mit gleichem Willen und Leistungsbereitschaft trete die Elf auch in Hohenecken auf. Schließlich peile der FC mindestens den im Vorjahr erreichten vierten Rang an. Nach ganz vorne scheint der Zug abgefahren. Zu stark präsentierten sich die Titelkandidaten Arminia Ludwigshafen und Bingen. Auch Alzey spiele eine ausgezeichnete Saison.