Speyer Neue Stromerzeuger sollen im Katastrophenfall helfen
Die neuen Geräte sollen jeweils eine Leistung von 13 Kilovoltampere aufweisen und in der Feuerwache in der Industriestraße stationiert werden. Die Frist für den Eingang von Angeboten ist kürzlich abgelaufen. Die Geräte sollen laut Stadtverwaltung zum Einsatz kommen, falls die Trinkwasserversorgung, Stromversorgung oder Möglichkeiten zur Telekommunikation gestört sind.
„Die Stromerzeuger werden beschafft, um im Bedarfsfall zehn Trinkwasserbrunnen sowie sechs der insgesamt neun Anlaufstellen betreiben zu können“, erklärt Verwaltungssprecherin Janine Friedmann. Ein Stromerzeuger diene als Ersatzgerät. Die verbleibenden drei Anlaufstellen für die Bevölkerung im Stadtgebiet verfügten über eine interne Notstromversorgung und benötigten daher keine externe Stromeinspeisung. Die Anlaufstellen werden laut Stadt aktiviert, wenn kritische Infrastruktur ausfällt. „Dies kann beispielsweise den Notruf betreffen, also die Telefonverbindungen über Festnetz und/oder Mobilfunk“, so Friedmann. Mögliche Ursachen könnten Stromausfälle und Zivilschutzlagen im Angriffs- oder Katastrophenfall sein.
Die elektronisch betriebenen Brunnen würden laut Verwaltung in Betrieb genommen, wenn die Trinkwasserversorgung über das reguläre Leitungsnetz gestört ist. Ursachen hierfür könnten zum Beispiel großflächige und länger andauernde Stromausfälle oder auch Verunreinigungen sein.