Speyer Lehren ziehen

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«SPEYER.»Eine schwierige Auswärtsaufgabe erwartet Ralf Gimmy, Trainer des Verbandsligisten FC Speyer 09, wenn seine Elf am Sonntag (15 Uhr), bei Eintracht Bad Kreuznach antritt. Derzeit belegen die Nahestädter die sechste Tabellenposition.

„Ein äußerst unangenehmer Gegner, der uns bereits im Hinspiel das Leben sehr schwer gemacht hat“, erklärte der FC-Coach. 2:0 gewann Speyer zwar. Marvin Sprengling und Rosario Vinciguerra trafen aber erst in der Nachspielzeit. Die Gäste präsentierten sich als geschlossenes Kollektiv mit technisch beschlagenen, abwehrstarken Einzelspielern. „Auch dieses Mal steht uns gewiss kein Honigschlecken bevor“, sagte auch Co-Trainer Andreas Holdermann: „Kreuznach ist um einiges stärker als Hohenecken.“ Der FC müsse Lehren aus der 1:2 verlorenen Partie beim TuS ziehen: „Wir führen 1:0, haben genügend Gelegenheiten, den Sack endgültig zuzumachen und lassen uns in der Schlussphase gegen einen Gegner, der vorher eigentlich mausetot war, noch auskontern, sehr, sehr ärgerlich. Das darf uns am Sonntag nicht passieren.“ Das entscheidende Tor sei zwar aus klarer Abseitsposition gefallen, was Holdermann aber nicht als Ausrede gelten lässt: „Letztlich müssen wir uns an der eigenen Nase packen und nicht dem Schiri die Schuld in die Schuhe schieben.“ Kreuznach holte auswärts 23 Zähler, verlor nur bei Primus Arminia Ludwigshafen und beim FC. Zuhause scheint die Auswahl dagegen anfällig. Von 36 Punkten sammelte sie dort nur 13. Seit fünf Spieltagen wartet die Eintracht vor eigenem Publikum bei zwei Unentschieden und drei Niederlagen auf einen Sieg. Die positive Auswärtsbilanz spricht für eine stabile Abwehr und konterstarke Angreifer. Gegen defensiv eingestellte Gegner, wenn das Team die Spielgestaltung selbst in die Hand nehmen muss, klappt es anscheinend weniger, wie die zwölf Heimergebnisse mit drei Dreiern zeigen. Speyer tritt nach Rot-Sperre wieder mit Sprengling an. Er und der ebenso schnelle Vinciguerra könnten Kreuznach Probleme bereiten.

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