Speyer Knackige Heimaufgabe

«Speyer.» In seiner ersten Begegnung nach der Winterpause steht dem FC Speyer 09 morgen (15 Uhr) eine knackige Heimaufgabe bevor. Zum Spitzenspiel in der Verbandsliga empfangen die Schützlinge von Trainer Ralf Gimmy den Tabellenzweiten Hassia Bingen.
„Nach der langen Winterpause ist dies eine für unsere Region sehr interessante Partie, die sich kein Fußballfan entgehen lassen sollte“, findet Gimmy. Wie der FC-Coach, so hat auch Bingens Trainer Nelson Rodrigues vor Rundenbeginn als Ziel einen Platz im ersten Tabellendrittel ausgegeben. Bisher liegen beide absolut im Soll. Speyer rangiert mit zwei Zählern Rückstand auf den Gegner auf Platz drei und kann mit einem Sieg an den Rheinhessen vorbeiziehen. Die Generalprobe ist den Gastgebern trotz reduziertem Kader mit ansprechender Leistung und einem 2:1-Erfolg über den starken Landesligisten SV Rülzheim geglückt. Auch der vorherige Sieg über Oberligist FV Dudenhofen habe das Selbstvertrauen gestärkt. Bingen sei laut Gimmy ein gewaltiges Kaliber, gegen das er aber trotz mehrerer Ausfälle drei Punkte einfahren und sich für die 1:3-Hinspielniederlage revanchieren möchte. „Wir hatten eine sehr gute Vorbereitung mit intensiven Partien, leider mit dem Manko einiger verletzter und kranker Spieler“, teilte Gimmy mit. Torhüter Sascha Rausch habe sich beim Judotraining ein Band gerissen, müsse operiert werden und falle für den Rest der Saison aus. Milot Berisha, Christoph Gass, Nico Gronbach und Eric Häußler seien verletzt, ihr Einsatz fraglich. Marc Thau und Rosario Vinciguerra stünden krankheitsbedingt voraussichtlich nicht zur Verfügung. Gut möglich, dass er auf Akteure der U23 zurückgreifen muss, sagt der FC-Übungsleite. Bei den Gästen schätzt Gimmy die Qualität der Einzelspieler sowie deren Erfahrung: „Viele Akteure sind über 30. Ich hoffe, dass sich meine jugendlichen, hoch motivierten und taktisch gut geschulten Youngsters gegen die cleveren Binger durchsetzen.“ Diese Woche „haben wir die Kräfte gebündelt, um Bingen niederzuringen“, so der Coach.