Speyer Kinder können sich auf Fest austoben

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Die Feuerwehren von Altrip, Neuhofen, Otterstadt und Waldsee haben am Sonntag gezeigt, wie die neue Verbandsgemeinde funktionieren kann. Beim Feuerwehrfest in der Otterstadter Sommerfesthalle wurde gemeinsam gefeiert und Zusammengehörigkeit demonstriert.

Die Feuerwehr ist im Katastrophenschutz gut gerüstet und hat alle Geräte zur Verfügung. Die Besucher des Feuerwehrfests hatten viele Fragen an die Ehrenamtler – Beispiel: „Was passiert, wenn ich die 112 anrufe?“ Der Anruf gehe dann in die Rettungszentrale nach Ludwigshafen und werde dort digital an die entsprechende Feuerwehr weitergeleitet, wurde erklärt. Die Feuerwehrleute können damit erfahren, wo sie gebraucht werden, wie schwer der Einsatz ist und welche Geräte gebraucht werden. In Rheinland-Pfalz gebe es nur in fünf Städten eine Berufsfeuerwehr. Die Fahrzeugschau war nicht nur für die Kinder sehr interessant: Sei es die Rettungsleiter mit ihren über 20 Metern, die bis zum siebten Stock eines Hauses ausgefahren werden kann, oder ein Fahrzeug, das zweitausend Meter Schlauch automatisch ausfahren und somit Wasser von großer Entfernung (zum Beispiel vom Rhein zum Brandherd) befördern kann. Die beiden Feuerwehrboote aus Waldsee und Otterstadt waren schon bei der Personensuche im Einsatz. Mit ihnen wurden auch bereits Schwäne gerettet. Speyer war mit einem Boottransporter vor Ort, auf dem zehn Nussschalenboote und Motoren geladen waren, die bei Niedrig- oder Hochwasser zum Einsatz kommen. Auch von Brühl und aus Martinshöhe (Kreis Kaiserslautern) waren Gäste gekommen. Die Westpfälzer besuchten ihren ehemaligen Kameraden, den die Liebe nach Otterstadt verschlagen hat. Die Kinder konnten sich auf allen Großfahrzeugen auf dem Fahrersitz austoben. Und sie konnten auf dem aufgebauten Parcours mit kleinen Feuerwehrautos oder beim Öffnen von Fenstern mittels Wasserstrahl ihr Können zeigen. Für Nachwuchs sei vorerst einmal gesorgt, so Wehrleiter Thomas Straßer. (hoku)

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