Speyer „Herz Speyer“ passt Pläne für Elektromesse an

E-Ladesäule: Inbetriebnahme am Festplatz mit Stadtwerke-Geschäftsführer Wolfgang Bühring.
E-Ladesäule: Inbetriebnahme am Festplatz mit Stadtwerke-Geschäftsführer Wolfgang Bühring.

Die Leistungsgemeinschaft „Das Herz Speyers“ hat ihre Pläne für eine „Elektromesse“, die im Mai in Verbindung mit einem verkaufsoffenen Sonntag auf der Maximilianstraße stattfinden soll, angepasst. Sie wartet weiterhin auf grünes Licht von der Stadtverwaltung.

„Energie und Energieversorgung der Zukunft“ solle nun das Motto der Messe lauten, informiert „Herz Speyers“-Vorsitzender Peter Bödeker auf Anfrage. Zu dem bereits geplanten Schwerpunkt mit Elektroautos von 17 Anbietern kämen verstärkt die Themen Solar, Heizen, Vernetzung, Finanzierung. Das Konzept sei der Stadtverwaltung vorgelegt worden, die es nun noch genehmigen müsse, berichtet Bödeker.

Ursprünglich war ein Aktionszeitraum von 13. bis 15. Mai geplant, jetzt ist eine Verschiebung um 14 Tage auf 27. bis 29. Mai, also auf das Wochenende nach Christi Himmelfahrt, geplant. „Da hätten wir noch mehr Wettersicherheit“, so Bödeker. Er und seine Partnerbetriebe sind mit dem Konzept in Vorleistung getreten, um die Innenstadt nach den Einbußen wegen der Salierbrücken-Sperrung und der Corona-Krise zu beleben. Die Stadtverwaltung war nach RHEINPFALZ-Informationen zunächst skeptisch und hat ein Ausweichen auf den Königsplatz nahegelegt, der den Händlern angesichts der geplanten Auto-Präsentation allerdings nicht groß genug war.

Bödeker: „Grüner geht’s nicht“

„Wir sind in engen Gesprächen und Abklärungen“, sagt Bödeker nun. „Grüner geht’s nicht“, ist seine Meinung zu den stark auf Mobilität und Wärmeversorgung der Zukunft zugeschnittenen Plänen. Der Ukraine-Krieg habe den Bedarf dafür erneut belegt. Auch die Stadtwerke, die unter anderem den Ausbau des Ladenetzes für E-Autos vorantreiben, würden sich beteiligen.

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