Schulsport RHEINPFALZ Plus Artikel Hans-Purrmann-Gymnasium Speyer beim Bundesfinale in Top Six

Schöne Rücken können auch entzücken: Die Volleyballerinnen aus dem Hans-Purrmann-Gymnasium tragen sich auf der Wall of Fame ein.
Schöne Rücken können auch entzücken: Die Volleyballerinnen aus dem Hans-Purrmann-Gymnasium tragen sich auf der Wall of Fame ein.

Die unter 14 Jahre alten Mädchen aus dem Hans-Purrmann-Gymnasium Speyer haben beim Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia in Berlin Platz vier belegt.

„Tolle Platzierung gegenüber den Sportschulen, aber heute wäre das Treppchen möglich gewesen“, sagte Trainerin Kristin Wolff vom TV Schwegenheim: „Vierter Platz ist hervorragend. Aber die individuellen Patzer haben das Podium gekostet.“ Der betreuende Lehrer Sven Laforce fügte hinzu: „So knapp geschlagen zu werden, ist sehr ärgerlich, weil wir es selbst verspielt haben. Mit dem heutigen Wettkampfverlauf wäre der dritte Platz Pflicht gewesen, allerdings vierter Platz von ganz Deutschland.“

Purrmann verbessert

Damit verbesserte sich das Purrmann-Gymnasium im Vergleich zu 2024 wieder um einen Platz. Am Ende fehlten ein Ranglistenpunkt auf Dortmund, zwei auf Karlsruhe. Clara Spies, Sophie Zeigerer, Valentina Amaral Berner, Johanna Saar und Greta Sailer gewannen den Standweitsprung. Die Staffel nahm Position zwei unter den 16 Teams ein. So gut wie Platz drei bei der Gerätebahn Balken, Boden, Barren schnitt Speyer noch nie ab. Auch im Synchronwettbewerb ergab sich die dritte Stelle. Im Stangenklettern erzielte das HPG Rang vier, in der Gerätebahn Reck, Boden, Sprung den sechsten.

„Ziel war es, die Leistung mit Platz acht im Vorjahr zu bestätigen“, meinte Kathrin Schmitt, die Speyers Volleyballerinnen betreute: „Dass wir es getoppt haben, ist super. Das Sahnehäubchen wäre Platz fünf gewesen.“ Doch Unterhaching setzte sich 2:0 durch: „Die Luft war ein bisschen raus.“

Zuvor unterlag Speyer den Münsteranerinnen 15:25, 20:25, bezwang aber Berlin 25:12, 25:13: „Das war fulminant, das beste Spiel, das ich von ihnen gesehen habe. Die Abwehr war agil, und der Angriff hat gepunktet“, so Schmitt und sputete sich, um rechtzeitig das Musical Falling in Love im Friedrichstadt-Palast zu verfolgen. Parallel bejubelten die Turnerinnen Romeo und Julia.

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