Speyer
Handball: TSV gewinnt Derby 32:31
Der TSV Speyer hat das Pfalzligaderby am Sonntagabend in der Osthalle gegen TG Waldsee 32:31 gewonnen und bleibt im Titelrennen dran. Vorne zieht aber HSG Friesenheim/Hochdorf nach Anfangsschwierigkeiten im Topspiel bei HSG TSG/1. FC Kaiserslautern einsam seine Kreise.
In Lauerstellung: HSG Dudenhofen/Schifferstadt (45:22) über Landau/Land. Waldsee orientiert sich weiter nach unten, sollte in der derzeitigen Form aber den Klassenverbleib packen. Die Schlussphase brachte endgültig die entsprechende Derbyatmosphäre.
Speyers 30:28 egalisierte Waldsees Tayfun Kok im Alleingang, zeichnete auch für das 31:31 verantwortlich. Spielertrainer Denis Markert war’s dann höchstpersönlich, der sechs Sekunden vor Abpfiff zum Endstand traf. Da saß Niklas Eckrich gegenüber mit Zeitstrafe draußen. Speyers Laufwege stimmten, das Anspiel an den Kreis ebenfalls.
Acht vorne
Die Uhr tickte herunter. Waldsee konnte vor gut 100 Zuschauern nicht mehr reagieren. Dabei führte die TG 2:0 und nach dem 2:3 noch mal 7:6, glich zum 8:8 aus. Dann zogen die Domstädter über 13:8 weg: „Wir sind gut reingekommen“, sagte Benjamin Eisensteck, beim Gastgeber für Öffentlichkeitsarbeit zuständig, im Gespräch mit unserer Zeitung.
Speyer legte gar acht Treffer vor: „Dann haben wir vom Kopf her abgeschaltet.“ Er vermisste die Konsequenz. Zudem hielt Steffen Claus im TG-Tor überragend übertraf sogar noch Speyer Tim Doppler. Aber die Gäste ließen sich ohne den erkrankt zuhause weilenden Trainer Benny Wingerter nie abschütteln (13:15, 25:28).
Radiergummi ausgepackt
Markus Lemmert übernahm die Verantwortung, Eisensteck bestens bekannt aus gemeinsamen Zeiten auf der Platte von TuS Heiligenstein. Bei Speyer radierten sie alle Fragezeichen hinter den Einsätzen ihrer Heroen aus und schrieben sie auf den Spielberichtsbogen.
Während Waldsee angesichts der unbelohnten Aufholjagd, haderte, gilt Speyers Blick bereits dem nächsten Lokalkampf am 2. April gegen Dudenhofen/Schifferstadt.