Fußball
FV Dudenhofen will auf Nichtabstiegsplatz überwintern
Fußball-Oberligist FV Dudenhofen erwartet am Samstag (15.30 Uhr) den Tabellenletzten FC Bitburg zum letzten Heimspiel des Jahres an der Iggelheimer Straße. Gewinnt die Elf von Trainer Kevin Hoffmann, überwintert sie auf einem Nichtabstiegsplatz.
„Das ist dann nur eine Momentaufnahme. Natürlich wäre es schön, und es ist auch unser Ziel, über dem Strich zu stehen. Wir werden alles daransetzen, um einen Dreier einzufahren, damit wir dann befreit nach Pfeddersheim fahren können“, sagt der Sportliche Leiter Florian Kober.
Zwei Gesichter
Er erkannte beim jüngsten 3:1-Erfolg über Arminia Ludwigshafen „mal wieder zwei Gesichter, wie so oft in dieser Saison“. Mit der ersten Hälfte seien die Verantwortlichen überhaupt nicht zufrieden gewesen: „Unser Zweikampfverhalten war schlecht, und wir haben viel zu schnell die Bälle verloren. Arminia hat uns in der ersten Halbzeit am Leben gelassen. Aber so kann man nicht in der Oberliga bestehen.“
Dann wurde es in der Halbzeit-Ansprache von Chefcoach Hoffmann „laut und deutlich“, so Kober. Zudem bekam das Spiel durch die Einwechslung von Stürmer Kennet Hanner-Lopez eine neue Dynamik. Der Stürmer war in der Entstehung an allen drei Toren beteiligt, schoss das zweite Tor selbst. Auch im Hinspiel gegen Bitburg wirkte er mit, blieb damals aber torlos. Dennoch gewann der FVD das Gastspiel 4:1.
Heimbilanz zufriedenstellend
Das Ergebnis relativiert Kober jedoch: „Es war lange ein offenes Spiel. Außerdem hätte Bitburg gegen Wormatia Worms Anfang November beim 1:1 gewinnen müssen. Wir sind gewarnt. Wir wissen, dass sie Qualität haben und keine Laufkundschaft sind. Ich sehe sowieso keine Mannschaft in der Liga, die man einfach so schlägt.“
Der Jahresabschied an der Iggelheimer Straße soll mit drei Punkten gefeiert werden. Die Heimbilanz von 16 Punkten aus neun Spielen stellt den FV Dudenhofen zufrieden: „Wir sind generell mit der Punkteausbeute einverstanden, auch wenn wir natürlich grundsätzlich unsere Heimspiele gewinnen wollen“, sagte der Sportliche Leiter.
Nach dem Achtungserfolg gegen die Wormatia gab es zwei Niederlagen für den Aufsteiger: 0:5 gegen Eintracht Trier und 0:2 gegen den FC Karbach. Bitburg hat mit 15 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer den Anschluss verloren und wird beim FVD sicher alles versuchen, um den Abstand bis zur Winterpause zu verringern.