Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: Speyer gewinnt in Bad Kreuznach 3:0

Deckel drauf: Nico Schubert (Mitte).
Deckel drauf: Nico Schubert (Mitte). Archivfoto: KUNZ

Mehr war einfach nicht drin. So nüchtern lautet das Fazit der Verbandsliga-Fußballer der SG Eintracht Bad Kreuznach nach der 0:3 (0:2)-Heimniederlage gegen den FC Speyer 09.

Nur ganz selten fand die Mannschaft von Pascal Berg gegen früh und aggressiv pressende Speyerer spielerische Lösungen. Meist waren die Blauen zu langen Bällen gezwungen, die abgefangen und postwendend zurück in die Kreuznacher Spielhälfte getrieben wurden.

Ganz anders die Gäste aus Speyer, die von Beginn an einen selbstbewussten und entschlossenen Eindruck hinterließen. Erst scheiterten Nico Schubert (4.) und Mirco Müller an SGE-Schlussmann Mark Becker (4.) sowie der Latte (8.). Dann nickte Ugo-Mario Nobile eine Ecke zur Führung ein (21.).

Auch in der Folge war der FC 09 drückend überlegen: Marvin Sprengling kam durch und vollendete gekonnt mit seinem siebten Saisontreffer (35.). Speyer sei einfach abgezockter und schneller im Kopf gewesen, so SGE-Trainer Berg.

Hausaufgaben gemacht

FC-09-Coach Ralf Gimmy zeigte sich zufrieden: „Bei den sommerlichen Temperaturen und dem Pokalspiel vor der Brust wollten wir unsere Hausaufgaben schnellstmöglich erledigen.“ Vor den Duellen gegen Waldalgesheim, Morlautern und Basara habe seine Elf die Basis gelegt, „um gegen die Topmannschaften zu zeigen, dass wir berechtigterweise vorne mit dabei sind.“

Da kam es ganz recht, dass die Entscheidung im zweiten Durchgang nicht lange auf sich warten ließ. Nach langem Einwurf durch Nobile entwischte Schubert der Kreuznacher Defensive und machte den Deckel drauf (54.).

„Es ist gut gelaufen für uns, auch wenn es nach dem 3:0 keine Glanzleistung war“, sagte Gimmy. Prinzipiell habe seine Elf seinen Vorgaben Folge geleistet. „Vielleicht haben wir etwas zu viel verwaltet“, so der FC-ler.

„Ich habe mich überraschen lassen, ob wir schon so weit sind, so ein Spiel souverän nach Hause zu bringen“, schaute sich Gimmy die zweite Hälfte entspannt von seinem Trainerstuhl aus an. „Die Art und Weise, wie wir das Spiel zu Ende gebracht haben, stimmt mich zufrieden.“ Den einzigen gefährlichen Torschuss der harmlosen Gastgeber gab Henrik Sperling in Minute 78 ab.

So spielten sie

FC Speyer 09: Schilling - Thau, Klicic, Botha, Catovic (64. Steigleider) - Zein, Nobile, Malburg - Schubert, Müller (59. Takpara), Sprengling (59. Graf)

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