Dudenhofen RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: Petavrakis trainiert FVD-Damen

Der Neue: Dimitris Petavrakis und seine Schützlinge auf dem Dudenhöfer Kunstrasen.
Der Neue: Dimitris Petavrakis und seine Schützlinge auf dem Dudenhöfer Kunstrasen.

Dimitris Petavrakis hat einiges vor. Der neue Trainer von Frauen-Verbandsligist FV Dudenhofen startete mit seinen Schützlingen vor Kurzem in die Vorbereitung der Vorbereitung. Mit der RHEINPFALZ hat er über seine Spielphilosophie und die Ziele im Spargeldorf gesprochen.

Vorbereitung der Vorbereitung, das heißt übersetzt, der FVD trainiert schon. „Wir wollen wieder reinkommen“, verrät Petavrakis. Er erlebt seine Spielerinnen voller Motivation und Vorfreude. „Das geht mir genauso“, ergänzt er.

Aktuell sei die Situation aber auch ein wenig unglücklich, da die Damen im Gegensatz zu den Herrenteams noch auf ein Startdatum warten. Das erschwert die Planung verständlicherweise ein wenig, was den FVD aber nicht von der fußballerischen Ertüchtigung abhält. Mit der Planung hat der Coach auch bereits begonnen,

Spiele gegen Teams aus Baden-Württemberg sollen genauso auf dem Programm stehen wie die ein oder andere Teambuildingeinheit. Auch die Fitness darf naturgemäß nicht zu kurz kommen. In der vergangenen Runde stand Petavrakis noch als Co-Trainer an der Seite von Andreas Köhler, der aber aus beruflichen Gründen kürzer treten musste.

Liotta geht

Eine Knieverletzung beendete die aktive Spielerkarriere des neuen Dudenhöfer Trainers. Der Kader des FVD ist durch die lange Spielpause etwas dezimiert. Talente aus der eigenen Jugend komplettieren. Unter anderem die frühere Top-Torjägerin der Region, Selina Liotta, verlässt den Verein. Außerdem gehen Marlene Kircher und Leonie Groß.

Dafür verstärken Clara Pollani, Laura Kerstan und Jana Schall Petavrakis’ Team. Auf ein System legt sich der Trainer noch nicht fest, sondern probiert in der Vorbereitung die ein oder andere Idee aus.

Erste Station

„Wir wollen den Ball schon am Fuß haben. Und wenn wir ihn nicht haben, werden wir alles daran setzen, ihn wieder zu bekommen“, beschreibt der Coach seine Idee von ballbesitzorientierten Fußball. Die Liga schätzt Petavrakis, für den Dudenhofen die erste Trainerstation ist, als stark ein.

„Der Sprung von der Bezirksliga zur Verbandsliga ist schon deutlich“, sagt er: „Hier kann jeder jeden schlagen.“ Die Trainer, mutmaßt Petavrakis, werden sich vor dem Saisonstart bezüglich möglicher Baustellen im Team auch nicht in die Karten schauen lassen.

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