Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: Oberligist FV Dudenhofen will bei TuS Koblenz punkten

Auf ihn kann sich Dudenhofen verlassen: Torjäger Julian Scharfenberger (links).
Auf ihn kann sich Dudenhofen verlassen: Torjäger Julian Scharfenberger (links). Foto: Lenz

Der FV Dudenhofen hat nach dem Sieg gegen Oberliga-Primus TSV Schott Mainz Kraft geschöpft. Jetzt muss die Schultz-Truppe beweisen, dass sie auch auswärts punkten kann – auch beim TuS Koblenz. Einem Betreuer kommt eine besondere Aufgabe zu.

Dudenhofen. Am Samstag um 16.30 Uhr spielt Oberligist FV Dudenhofen bei der TuS Koblenz. Eine wichtige Rolle in der Spielvorbereitung wird erneut Athletiktrainer Daniel Roller einnehmen. Das Lob auf der Pressekonferenz nach dem Sieg gegen Tabellenführer TSV Schott Mainz erhielt nicht nur die Mannschaft. Christian Schultz stellte auch seinen Athletiktrainer in den Vordergrund. Roller kam in der Trainingswoche eine entscheidende Rolle zu. Da der Cheftrainer selbst abwesend war und Assistent Steffen Litzel krankheitsbedingt fehlte, übernahm Roller und bereitete die Mannschaft optimal auf den Vergleich mit dem Liga-Primus vor.

„Es ist natürlich immer schwer aus einer englischen Woche, mit Pokal-Aus, in eine Trainingswoche zu starten, an deren Ende der Tabellenführer wartet. Wir haben uns in dieser Woche auf zwei Trainingseinheiten beschränkt, um den Akku wieder weitestgehend aufzuladen. Nach dem Motto: Weniger ist manchmal mehr“, erklärt Roller. Gegen Mainz zeigte der FVD dann vor allem im Spiel gegen den Ball eine sehr reife Leistung. Auch die Umschaltmomente nutzte die Elf von Trainer Schultz immer wieder gut und schaffte so Entlastung.

Fußball in der Oberliga verstanden

Große Anerkennung gab es auch von Gäste-Trainer Sascha Meeth. Nicht nur deshalb findet Roller Gefallen an der Entwicklung der Truppe: „Wir sind als Mannschaft in den letzten Jahren sehr gewachsen. Nicht nur an fußballerischer Klasse, sondern auch was die Moral auf dem Platz betrifft. Mittlerweile würde ich uns als eine erfahrene und abgeklärte Truppe bezeichnen, die den Fußball in der Oberliga verstanden hat.“

Während sich die einen noch über die Lobeshymnen freuten, mahnte Übungsleiter Schultz und wies auf das schwere Spiel in Koblenz hin. Der Fokus werde so gerichtet, dass es optimalerweise auch auswärts mal zu einem Dreier reicht, ließ er am Ende der Pressekonferenz verlauten. Auch Roller ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst: „Es wird wieder eine ganz harte Sache. Wir müssen erneut alles abrufen, um bei der aktuell besten Abwehr der Liga Torchancen zu erspielen.“ Die Gastgeber stehen auf Platz drei, fünf Punkte vor den Dudenhofenern. Unter der Woche scheiterte das Team von Trainer Anel Dzaka im Pokal bei Rheinlandligist SG Mülheim-Kärlich nach Elfmeterschießen und verpasste so den Einzug ins Viertelfinale.

Bei Dudenhofens Premieren-Saison in der Oberliga kämpfte Koblenz vergeblich um den Klassenerhalt in der Regionalliga. Somit wird es das erste Duell der beiden Teams in dieser Spielklasse sein.

RHEINPFALZ-Tipp:

1:1

Koblenz musste im Pokal eine bittere Niederlage einstecken und kommt nicht mit größtem Selbstvertrauen ins Heimspiel gegen den FVD. Ein Punkt im Stadion Oberwerth ist drin.

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