Dudenhofen
Fußball: FVD startet in die Rückrunde
Dass es auch anders laufen kann, zeigt die TSG Pfeddersheim: Vier Pleiten am Stück sind es mittlerweile für die Elf von Trainer Daniel Wilde. Dudenhofen startete die Negativserie zur gleichen Zeit, verlor jedoch nur dreimal und stoppte den Trend vergangenes Wochenende beim SV Elversberg II.
Klein, alt
„Auch das war ein sehr schweres Spiel auf einem kleinen, alten Kunstrasen“, so der Sportliche Leiter Florian Kober. Dass der FVD nicht in den gleichen Abwärtsstrudel wie die TSG geraten ist, macht Kober vor allem an der Tatsache fest, dass die Niederlagen allesamt gegen Spitzenteams waren und der FVD die Spiele knapp verlor.
„Bei der Mannschaft konnten wir keinerlei negative Stimmung ausmachen oder haben gesehen, dass Selbstvertrauen verloren ging“, erklärt er. Der Vorsprung auf die Abstiegsrunde beträgt jetzt sieben Punkte. Sicher sein dürfe sich laut Kober keiner: „Wir dürfen uns keine Patzer erlauben. Jedem sollte bewusst sein, dass es noch lange nicht rum ist.“
Ein Aufwärtstrend
Der Sportliche Leiter: „Wir wollen so schnell wie möglich sicher in die Aufstiegsrunde kommen. Die Mannschaften unten machen Druck.“ Damit meint er den TuS Mechtersheim und auch den kommenden Gegner Völklingen. Anfang September hat der SVR Trainer Justin-Maurice Erhardt (24) entlassen und durch A-Jugend-Coach Tim Schwarz (34) ersetzt.
Seitdem geht der Trend nach oben. „Ein Trainerwechsel bringt immer frischen Wind. Wir haben sie gegen Pfeddersheim gesehen. Die Mannschaft ist mit der vom ersten Spieltag nicht mehr zu vergleichen. Sie sind deutlich besser als noch zu Beginn“, bemerkt der Sportliche Leiter.
Kritiker widerlegt
Im Hinspiel gewann Dudenhofen entgegen allen Erwartungen das Auswärtsspiel 4:1. Die Mannschaft sei nicht fit, noch nicht bereit für den Oberliga-Start, verlautete es aus dem Umfeld. Was folgte, war eine überzeugende Leistung im Saarland, wobei Kober die Höhe des ersten Saisonsieges relativiert: „Für uns war es überraschend, ganz klar.“
So deutlich sei der Spielverlauf aber auch nicht gewesen. Dudenhofen geht mit der gefährlichsten Offensive der Liga in die Rückrunde. Kober: „Wir haben es geschafft, die Tore auf viele Schultern zu verteilen. Wir haben einige Spieler, die treffen können und nicht den einen Torjäger, auf den sich alle einstellen können. Das macht uns unberechenbar.“
In Völklingen würden sich die Verantwortlichen einen solchen Torgaranten wohl wünschen. Erst 19 Tore erzielte der SV, 14 weniger als Dudenhofen.