Dudenhofen RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: FVD – Jägersburg 5:0

Macht genau da weiter, wo er aufgehört hat: Justin Neuner (links) erzielt das 1:0.
Macht genau da weiter, wo er aufgehört hat: Justin Neuner (links) erzielt das 1:0.

Der FV Dudenhofen hat sich durch einen nie ernsthaft gefährdeten 5:0 (3:0) -Heimsieg gegen den FSV Jägersburg am Samstagmittag für die Teilnahme an der Aufstiegsrunde qualifiziert. Gleich mehrere Spieler aus der A-Klasse feierten ihr Oberliga-Debüt.

Steffen Litzel war zufrieden. „Mich freut es ungemein, dass wir frühzeitig den Deckel drauf gemacht haben.“ Damit könnte der Trainer des FV Dudenhofen zweierlei meinen. Bezogen auf die 90 Minuten gegen Jägersburg hatte seine Mannschaft bereits nach einer knappen halben Stunde für klare Verhältnisse gesorgt.

Was Litzel aber eigentlich meinte, war klar: „Wir können und dürfen auch im nächsten Jahr Oberligafußball spielen.“ Denn die Teilnahme an der Aufstiegsrunde bringt natürlich automatisch den Klassenerhalt mit sich. „Das gibt uns frühzeitig Planungssicherheit für die neue Saison“, schob der Coach hinterher.

Einseitige Geschichte

Die Geschichte des Spiels ist, einseitig wie sie war, schnell erzählt. Trotz Personalknappheit hatte der FVD schnell alles unter Kontrolle. Litzel bot unter anderem Gino Pomponio aus der zweiten Mannschaft auf, der auf der Doppelsechs mit Timo Enzenhofer und später in der Innenverteidigung neben Kevin Hoffmann eine gute Figur machte.

„Gino hat einen super Job gemacht“, sagte Litzel über den 21-Jährigen, der in dieser Saison auf zwölf Einsätze für die zweite Mannschaft des FVD kommt. „Auch im Training gibt er immer alles.“ Litzel betont aber, dass er niemanden herausheben wolle, der Sieg sei eine geschlossene Mannschaftsleistung gewesen.

Little angeschlagen

Die ersten knapp zehn Minuten gehörten dem Gast aus dem Saarland. Bei Frederic Ehrmanns Freistoß musste sich FVD-Keeper Philipp Schilling strecken (5.). Er vertrat den noch angeschlagenen Malcolm Little, der auf der Bank Platz nahm. Danach nahm der FVD das Heft mehr und mehr in die Hand.

Justin Neuner hatte nach Eric-Häußler Flanke viel zu viel Platz und traf zur Führung (18.). Hoffmann per Kopf (26.) und erneut Neuner nach Abwehrpatzer Jägersburgs (32.) machten frühzeitig den Deckel drauf, auf das Spiel und die Aufstiegsrunde. „Wir waren dominant und haben auch schöne Tore erzielt“, befand dann auch Coach Litzel.

Stark runtergespielt

„In der zweiten Halbzeit haben es die Jungs dann gut runtergespielt“, so Litzel. Der starke Häußler blockte einen Klärungsversuch aus der Jägersburger Abwehr zum 4:0 in die Maschen (51.), schön herausgespielt über Häußler und Neuner dann der Schlusspunkt durch Jannik Styblo (56.).

Von defensiver Gegenwehr war da bei den Gästen nicht mehr viel zu sehen, das Spiel war einseitig. Ebenso einseitig wie übrigens die Pressekonferenz, Gästetrainer Tim Harenberg ließ sich angeschlagen entschuldigen. Auf dem Rasen fügte sich Debütant Gino Pomponio über 90 Minuten nahtlos in die Mannschaft ein.

Andres Kaliber

Litzel wechselte durch und verhalf Jannis Winter und Jan Klehr aus der zweiten Garde auch noch zu ihrer Premiere in der Oberliga. „Wir sind froh, dass wir so eine zweite Mannschaft haben“, so Litzel. Gut möglich, dass der eine oder andere bereits am Mittwoch weitere Oberliga-Minuten sammelt.

Dann reist mit dem Tabellendritten Hertha Wiesbach ein anderes Kaliber nach Dudenhofen. Mit der gebuchten Aufstiegsrunde im Rücken kann der FVD die letzten vier Spiele der Hauptrunde jedoch relativ entspannt angehen.

x