Dudenhofen RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: FV Dudenhofen ist vor Diefflen gewarnt

In Diefflen gefordert: Eric Häußler (rechts) vom FV Dudenhofen am Ball.
In Diefflen gefordert: Eric Häußler (rechts) vom FV Dudenhofen am Ball.

Heute um 17 Uhr spielt Oberligist FV Dudenhofen beim FV Diefflen. Nach zwölf Tagen unfreiwilliger Pause steigt der FVD wieder in den Spielbetrieb ein. Ein ungutes Gefühl bleibt.

Einige wenige Landesverbände haben die Spielzeit unterbrochen. „Es ist eine prekäre Lage. Mal schauen, wie lange Fußball unter diesen Voraussetzungen noch möglich sein wird. Außerdem muss man sehen, wie man das als Verein dann noch verantworten kann“, erklärt Dudenhofens Sportlicher Leiter Florian Kober. Im Saarland gilt für die 2G-Regel im Innenbereich und die 3G-Regel außen.

Dass Dudenhofen Zeit zum Durchschnaufen hatte, findet Kober nicht unbedingt positiv: „Wir hätten gerne gespielt. Der Nachholtermin wird vielleicht erst im neuen Jahr sein. Von daher ist das jetzt erstmal abgehakt.“ Den Corona-Fall gab es auf Jägersburger Seite, beim FVD ist aktuell noch alles in Ordnung. Nun warten nur noch Englische Wochen auf die Elf von Trainer Steffen Litzel. Nach dem Spiel in Diefflen kommt am Mittwoch Hertha Wiesbach in die Pfalz, ehe am Samstag die Reise zu Wormatia Worms ansteht. In der Woche darauf bestreitet Dudenhofen sein Verbandspokal-Viertelfinale an einem Mittwochabend beim SV Gonsenheim und spielt dann montags gegen Arminia Ludwigshafen.

Kober warnt vor Gegner

„Wir wollen die Woche möglichst erfolgreich gestalten“, kündigt Kober an. In Diefflen erwartet er eine sehr gute Mannschaft und zählt die beiden erfolgreichsten Stürmer Fabian Poß (10 Tore) und Chris-Peter Haase (8 Tore) zu den besten Spielern in der Oberliga. Er warnt: „Diefflen besitzt schnelle Außenspieler und durchweg eine gute Mannschaft.“ Personalprobleme plagen den FVD aus dem Saarland dennoch. Mittlerweile steht sogar wieder Trainer Thomas Hofer (39) auf dem Platz. Im Tor stand im Spiel gegen die TSG Pfeddersheim letzte Woche der ehemalige Profi Enver Marina (44). Im Hinspiel war das anders: Dudenhofen gewann mit 4:0, Torhüter war der erfolgreichste Torschütze Poß, der im zweiten Durchgang im Feld auflief. „Ich glaube kaum, dass Poß nochmal im Tor steht“, sagt Kober und stellt sich auf eine schwere Partie auf dem Dillinger Kunstrasen ein. Weiterhin ausfallen werden die verletzten Michael Bittner und Pascal Thiede. In der vergangenen Woche kündigte Sportdirektor Christian Schultz an, dass dem FVD die Aufstiegsrunde bei einem Sieg nicht mehr zu nehmen sei. Durch die Spielabsage muss Dudenhofen nun eben gegen Diefflen gewinnen, um das Saisonziel zu erreichen.

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