Speyer
Fußball: Dudenhofen bangt um seinen Drei-Tore-Mann
Nach dem 4:2-Heimerfolg gegen die TSG Pfeddersheim strebt Oberligist FV Dudenhofen heute um 19.30 Uhr bei Eintracht Trier die nächsten Punkte an.
Drei-Tore-Mann Paul Stock droht nach seiner Vorstellung gegen die TSG auszufallen. Er hat in der Schlussphase einen Schlag auf den Fuß bekommen. Ansonsten ist Dudenhofens Personalsituation unverändert. Die Langzeitverletzten werden weiterhin fehlen.
Gute Neuigkeiten gibt es bei Kapitän Kevin Schall. „Er macht Fortschritte und fühlt sich von Einheit zu Einheit besser. Ich denke, er wird in den nächsten Wochen zurückkehren“, macht der Sportliche Leiter Florian Kober Hoffnung auf ein baldiges Comeback des Innenverteidigers.
Breite Brust
Nach dem Dreier gegen Pfeddersheim fährt Dudenhofen mit „breiter Brust“ nach Trier, so Kober. „Dass wir 4:0 führen, war schon überragend. Auch die Art und Weise, wie die Tore gefallen sind. Trotzdem ist Pfeddersheim immer im Spiel geblieben und gab nicht auf“, sagt der Spielleiter.
Aus den ersten drei Duellen sechs Punkte zu holen, ist für einen Aufsteiger ein gelungener Start, vor allem, weil der FVD in seiner letzten Oberliga-Saison erst am 11. Spieltag zum ersten Mal gewann.
Druck bleibt
„Der Druck ist dadurch aber nicht weniger. Wir machen uns selbst vor jedem Spiel Druck. Klar können wir es entspannter angehen, wenn wir zuhause unsere Hausaufgaben machen, aber das wollen wir gar nicht“, erklärt Kober.
Ziel sei es, so schnell wie möglich die Marke der 40 Punkte zu knacken. Das schaffte Dudenhofen in der Saison 2017/18 erst am letzten Spieltag durch das Unentschieden gegen den TuS Mechtersheim, was bekanntlich den Abstieg als Sechstletzter bedeutete.
Nichts erreicht
Kober warnt trotz aller Zufriedenheit: „Wir haben noch nichts erreicht, gar nichts.“ Das Auswärtsspiel bei der Eintracht geht der FVD mit Respekt an. Trier gewann nach der Auftaktniederlage bei Arminia Ludwigshafen die Spiele gegen Eisbachtal und Worms jeweils 1:0.
„Wir wissen, was auf uns zukommt, wissen aber genauso, was wir können“, sagt Kober im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Zwei enge Partien gab es schon beim erstmaligen Aufeinandertreffen der beiden. In der Vorrunde gewann die Eintracht als Gastgeber erst in der Nachspielzeit.
Im Spargeldorf bezwang Trier Dudenhofen 1:0. Ähnlich eng könnte es werden, wenn der FVD das schafft, was bisher kein Team in dieser Saison vollbrachte: Zu null gegen die Eintracht. Denn die Elf von Trainer Josef Cinar traf in allen drei Matches.
Rheinpfalz-Tipp: 2:0
Trier will den dritten Sieg in Folge und kann zum dritten Mal hintereinander zu null spielen. Für Dudenhofen gibt’s gegen den Aufstiegsaspiranten im Moselstadion keine Punkte.