Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel FC Speyer 09 schlägt im ersten Aufstiegsspiel TuS Wachenheim 5:0

1:0: Ali Shukri (rechts) trifft für den FC Speyer 09 gegen TuS Wachenheim. Sebastian Becker fliegt am Ball vorbei, links Angelo
1:0: Ali Shukri (rechts) trifft für den FC Speyer 09 gegen TuS Wachenheim. Sebastian Becker fliegt am Ball vorbei, links Angelo Ietro.

Das Ergebnis klingt deutlich, ist es auch. Doch 5:0-Sieger FC Speyer 09 II muss die Leistung schon noch mal bestätigen und zwar sehr bald.

Im ersten Relegationsspiel um den A-Klasse-Aufstieg hat die zweite Mannschaft des FC Speyer 09 gegen TuS Wachenheim mit 5:0 (2:0) gewonnen. Das Rückspiel findet am Dienstag (19 Uhr) in Wachenheim statt. Speyers Coach Predrag Nikic sprach von einen verdienten Sieg gegen einen äußerst fairen Kontrahenten: „Nach dem 3:0 haben wir etwas zurückgesteckt. Erreicht haben wir aber noch nichts. Wenn wir aufsteigen wollen, müssen wir diese Leistung im Rückspiel erst noch bestätigen und auch in Wachenheim etwas mitnehmen.“

Die Gastgeber nahmen vom Anpfiff weg das Heft in die Hand und erspielten sich gute Gelegenheiten, die zunächst nichts einbrachten. Auch Wachenheim bekam durch Yannik Dalforno eine erste Möglichkeit. Doch Abwehrspieler Ali Shukri ging energisch dazwischen. Speyer dominierte. Die TuS-Angreifer schafften es nicht, die solide Abwehr der Einheimischen auszuhebeln. Die wenigen Torschüsse stellten Speyers Keeper Patrice Partsch vor keine allzu großen Probleme.

Glücksgriff Domi

Pech hatte FC-ler Kemal-Taner Cengiz, der bereits nach fünf Minuten verletzt vom Feld musste. Für ihn kam Halem Domi, was sich als Glücksgriff erwies. Nach Alleingang traf er zunächst den Pfosten, überlief dann nochmals zweimal die gegnerische Abwehr. Seine Hereingaben nutzten Shukri, der zum 1:0 einschob (27.) und dann Fuad Catovic, der aus 16 Metern zum 2:0-Pausenstand traf (40.).

Gab es im ersten Abschnitt noch eine recht einseitige Partie, bei der Wachenheim kaum zu Entlastungsangriffen kam, änderte sich das Geschehen in der zweiten Hälfte. Torjäger Alexander Haferstroh, der sich dieses Mal als Regisseur präsentierte, mit Torhüter Sebastian Becker übrigens einer der Besten im Gäste-Team, sorgte mit Direktspiel und feinen Pässen für gefällige Aktionen.

Rohr rettet

Klare Torchancen sprangen dabei aber nicht heraus. Ein strammer Freistoß von ihm aus etwa 20 Metern fand in Speyers Torhüter seinen Meister. Bei ausgeglichenem Feldspiel verlegten sich die Einheimischen auf Konter, scheiterten aber mehrmals an dem zuverlässigen Wachenheimer Torwart. Einmal geschlagen, rettete Gerrit Rohr für ihn auf der Torlinie. Der stark auftrumpfende Domi belohnte sich für seine gute Leistung mit dem 3:0 (69.). Kaum eingewechselt, erzielte Reath Khew das 4:0 (76.), ehe Niklas Helfenstein kurz vor dem Abpfiff den Schlusspunkt setzte.

TuS-Trainer Andreas Schroeck verzichtete auf Vorwürfe, fand für das klare Ergebnis eine einfache Erklärung: „Wir haben heute gegen eine verdammt gute Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern verloren, von denen einige normalerweise nicht in dieser Spielklasse antreten. Wir müssen uns weiterentwickeln, um künftig auch solchen Gegnern Paroli bieten zu können.“

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