Fussball
Elias Burkert startet beim FV Dudenhofen durch
Neuzugang Elias Burkert (21) stand in allen drei Spielen auf dem Platz und sehnt sich nach seinem ersten Oberliga-Sieg im FVD-Dress. Dennoch erkennt er einen Aufwärtstrend, den er an der Leistung im Derby gegen Arminia Ludwigshafen festmacht: „In den ersten beiden Spielen hat etwas der Spirit gefehlt und zudem die Durchschlagskraft nach vorne.“
Lautrer Vergangenheit
Burkert: „Das wurde dann im dritten Spiel besser, sowohl der Spirit als auch das Durchsetzungsvermögen vorne drin“, analysiert der junge Abwehrmann. Er kam im Sommer von Verbandsliga-Absteiger FC Speyer 09 an die Iggelheimer Straße, lief bereits bei der TSG Pfeddersheim auf und kickte in der Jugend für den 1. FC Kaiserslautern.
Gekommen als Innenverteidiger, setzt ihn Trainer Kevin Hoffmann auch als linken Verteidiger ein. Für Burkert kein Problem: „Am wohlsten fühle ich mich auf der Innenverteidiger-Position, da ich dort das Feld mehr vor mir habe und mehr mein Spiel aufziehen kann. Allerdings habe ich kein Problem damit, Linksverteidiger zu spielen, da ich mich auch dort weiterentwickeln kann.“
Der Hoffnungsträger
Weiterentwickeln muss der FVD auch sein Spiel nach vorne. Den bisher einzigen Treffer erzielte der Langzeitverletzte Jannik Styblo, der nach seiner Einwechslung beim FV Diefflen gegen die Arminia von Anfang an ran durfte und direkt erfolgreich war. Er bringt Hoffnung zurück ins Offensivspiel des FVD.
Schmerzlich vermisst Dudenhofen nämlich weiterhin den verletzten Marvin Sprengling. Für den FVD geht es nach den ersten Partien in eine ähnliche Richtung wie in der vergangenen Saison: Abstiegskampf. Burkert bleibt dennoch ruhig. Er will keine Prognosen aufstellen, wie schwer es wird, die Oberliga zu halten.
Ex-Verein
„Schwer zu sagen, da wir erst drei Spiele gespielt haben und in allen drei mithalten konnten“, so Burkert. Ein Dreier in Bitburg wäre enorm wichtig. Denn am Mittwoch geht’s schon wieder weiter: Zuhause wartet Burkerts Ex-Klub Pfeddersheim, ehe es samstags zum nächsten Aufsteiger, dem VfR Baumholder geht.
Insgesamt lebte sich der Neuzugang aber gut im Verein ein: „Ich kannte vorher schon den ein oder anderen, und deswegen kam es mir nicht so vor, wie wenn ich komplett neu bin“, berichtet er über seine ersten Wochen. Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt muss für den FVD die große Stärke bleiben, um den Fehlstart abzuwenden.
Der Verteidiger erklärt, auf was es ankommt, um in Bitburg zu punkten: „Ich denke, wir müssen genauso konsequent verteidigen wir bisher, nur besser bei den Standards. Und ansonsten die Chancen, die wir bekommen, nutzen.“ Auch Bitburg hat null Punkte, traf jedoch schon auf Wormatia Worms und Eintracht Trier. Der Meister der Rheinlandliga sollte somit nicht unterschätzt werden.