Speyer Die Gewo investiert in ihren Bestand

Neue Balkone, neue Gebäudehülle: Anwesen im Rainer-Maria-Rilke-Weg.
Neue Balkone, neue Gebäudehülle: Anwesen im Rainer-Maria-Rilke-Weg.

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewo Wohnen hat ein energetisches Sanierungsprogramm abgeschlossen. In drei Maßnahmen sind rund 2,5 Millionen Euro investiert worden. Die nächsten Projekte stehen schon auf der Liste.

2726 Wohnungen besitzt die kommunale GmbH und kommt mit deren Bewirtschaftung auf eine Bilanzsumme von rund 93,5 Millionen Euro. Vieles ist in den Nachkriegsjahrzehnten entstanden und bau- und energietechnisch nicht mehr auf dem neuesten Stand. „Deshalb werden mit Zustimmung unseres Aufsichtsrats noch in diesem Jahr weitere Modernisierungen und Großinstandsetzungen in Speyer-West und -Nord anlaufen“, kündigt Gewo-Geschäftsführer Oliver Hanneder an. In den beiden genannten Stadtteilen hat das Unternehmen mit rund 2400 Wohnungen den Großteil seines Bestands.

Im ersten Halbjahr 2020 fertig geworden ist ein 950.000-Euro-Projekt im Rainer-Maria-Rilke-Weg 22-24: In 56 Jahre alten Häusern sind 16 Wohnungen energetisch saniert worden. 990.000 Euro waren die Kosten im Eduard-Mörike-Weg 5 und 7, wo es um ebenfalls 16 Einheiten mit demselben Baujahr ging. 490.000 Euro kamen für eine Instandhaltungsmaßnahme im Fliederweg 2 hinzu. Hier ging es um 16 Einheiten von 1972.

Kaum Mietausfälle

Die Maßnahmen seien von der Corona-Krise kaum ausgebremst worden, so Hanneder. Auch zu größeren Mietausfällen sei es bislang nicht gekommen. Seines Wissens hätten nur vier Privatmieter von der aktuell außerordentlich möglichen Mietstundung Gebrauch gemacht. Unter rund ein Dutzend Geschäftseinheiten der Gewo seien zwei oder drei Fälle mit Zahlungsproblemen gewesen.

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