Speyer Das achte Bohrloch

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Nächste Bohrung für die Erdölförderung in Speyer: Das Konsortium aus der Speyerer Palatina GeoCon GmbH & Co. KG und der Engie E&P Deutschland GmbH (Lingen/Ems), wird auf seinem Betriebsplatz an der Franz-Kirrmeier-Straße tätig, wie es gestern mitgeteilt hat.

Bis April entsteht somit laut Konsortium die sechste Erdölbohrung auf diesem Platz und die insgesamt achte im Erdölfeld Römerberg-Speyer. Die beiden anderen Bohrungen sind am Betriebsplatz in der Siemensstraße niedergebracht worden. „Die Bohrung trägt den Namen ,Römerberg 5’ und dient der weiteren Erkundung und Erschließung der Lagerstätte“, erklärte Firmensprecherin Beate Klehr-Merkl. Der Bohrpfad solle 2900 Meter in die Tiefe gehen. Im Anschluss an die Bohrung seien Fördertests geplant. Wenn Öl angetroffen werde, folge die Förderung. Eine etwa 30 Meter hohe Bohranlage wird laut Konsortium knapp vier Monate lang auf dem Betriebsplatz in der Nähe des Müllbergs stehen. Von dort aus wurde erstmals im Jahr 2009 eine Bohrung niedergebracht, die bis ins erdölführende Gestein, den Buntsandstein in einer Tiefe von zirka 2300 Metern reicht. Bis zum Jahr 2015 folgten vier weitere Bohrungen an diesem Platz. 2016 wurden in Speyer laut Konsortium 166.000 Tonnen Erdöl gefördert. Die Unternehmen betonen, dass das Bohrloch sicher verschlossen werde und dass die Arbeiten vom Landesamt für Geologie und Bergbau kontrolliert würden. Kontakt Näheres unter www.erdoel-in-speyer.de oder E-Mail info@erdoel-inspeyer.de. |pse

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