Motorsport RHEINPFALZ Plus Artikel Cuntz Motorsport aus Speyer startet in Zolder

Führungsduo: Steven Seidel (Car Lead Chief) und Teamchef Niklas Petri (rechts) von Cuntz Motorsport.
Führungsduo: Steven Seidel (Car Lead Chief) und Teamchef Niklas Petri (rechts) von Cuntz Motorsport.

Team Cuntz startet mit seinen BMW in Zolder. Ein Bad Dürkheimer will sich weiter steigern, ein Talent den Podestplatz bestätigen.

Klein, aber fein: Statt mit sieben, startet das Team Cuntz Motorsport mit Autohäusern in Speyer und Neustadt am Wochenende beim zweiten Lauf des BMW 318 ti Cups und der BMW Challenge mit vier Fahrzeugen sowie Piloten. Diesmal führt die Reise nach Belgien, wo es auf dem 3,977 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitskurs von Zolder am Rande der Ardennen mit seinen zehn Kurven, drei Schikanen und zwei langen Geraden um Punkte sowie Preisgelder geht.

Die Crew um Teamchef Niklas Petri führt diesmal Marco Grimm (Schifferstadt) an, der nach dem vielversprechenden Saisoneinstieg auf dem Hockenheimring mit den Plätzen sechs und sieben in Belgien erneut einen Podestplatz anvisiert. Nicht zu unterschätzen ist dabei in der BMW 318 ti-Wertung der Luxemburger Pol Leytem (17, Esch), der zum Auftakt seine derzeitige Klasse unter Beweis stellte.

Müss im Aufwind

Mit Platz fünf in Rennen zwei zeigte er, dass er in der Junior-Wertung ganz vorne mitfahren kann. „Wir fahren nicht ohne berechtigte Hoffnungen nach Zolder“, meinte Petri und nimmt auch Andreas Müss (Bad Dürkheim) in die Pflicht. „Andreas hat sich in Hockenheim gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert, und ich bin sicher, dass er in Zolder weiter hart an sich arbeitet, um weitere Plätze gut zu machen.“

Für das Team gehe es darum, die gewonnenen Erkenntnisse im Rennalltag zu verfestigen und den nächsten Schritt zu nehmen. Dazu zähle auch das Engagement von Florian Neukam, der als Renningenieur aus dem Hause BMW die Performance verbessern soll. „Mit Florian haben wir jemand, der uns mit seiner Expertise weiterbringen kann“, erzählt Petri, der bei den Technikern auf seine erfahrenen Kräfte wie Steven Seidel, der auch die Rolle des Lead Car-Chiefs bekleidet und sich im Besonderen um Nachwuchstalent Leo Geisler (18, Aachen) kümmert.

Geisler zuversichtlich

In Hockenheim stand Geisler als Dritter erstmals auf dem Podest: „Nach dem mehr als erfolgreichen Rennen in Hockenheim freue ich mich sehr, wieder mit meinem Team zu starten. Es hat mir so viel Selbstvertrauen auf und neben der Strecke gegeben, wodurch dieses tolle Ergebnis erst möglich wurde.“

Dabei ist der Student sicher, dass das Team und er „mit der gleichen positiven Energie“ angreifen. Er ist zuversichtlich, dass er nach den ersten Trainingsrunden seine Form findet: „Es wird sicherlich einige Abstimmung notwendig sein, aber ich bin mir sicher, dass wir das wieder gemeinsam schaffen. Mit meinen Mechanikern arbeite ich gerne zusammen, so dass ich erneut in die Top Fünf fahren kann. Auch ein Podestplatz ist möglich.“

Info

BMW 318 ti-Cup, Startnummer 451 Andreas Müss (Bad Dürkheim) - Fahrzeugmechaniker Alessandro Calacione; 456: Marco Grimm (Schifferstadt) - Frank Giglberger; 458: Pol Leytem (Esch/Luxemburg) - Mike Leytem/Christian Engel ; BMW Challenge, 454: Leo Geisler (Aachen) - Fahrzeugmechaniker: Steven Seidel.

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