Motorsport
BMW-Team Cuntz-Motorsport startet in Zandvoort
Derzeit rangiert das Team der Autohäuser in Neustadt und Speyer im BMW 318ti-Cup im Teamklassement auf Rang drei. Dazu befinden sich Pol Leytem und Marco Grimm in der Einzelwertung auf den Plätzen sieben sowie neun. „Wir reisen hochmotiviert nach Zandvoort, mit klarem Fokus auf Punkte, Performance und einer starken Teampräsenz“, sagt Teamchef Niklas Petri.
Flying Dutchman
Dabei ist der Dünenkurs an der Nordsee, eine der spektakulärsten Strecken Europas, für das Team kein Neuland. Bereits in der Vergangenheit sammelte Cuntz auf dem 4,3 Kilometer langen Kurs Erfahrung, aber noch nie unter solch internationalen Bedingungen mit neun parallel startenden Rennklassen. Mit 14 Kurven, Steilkurven, über 700 Metern Curbs und dem speziellen „Flying Dutchman“-Asphalt verlangt der Circuit den Piloten alles ab.
„Die Bedingungen sind optimal, die Strecke ist trocken, das Wetter top. Ich bin guter Dinge, dass unsere Fahrer auch ein gutes Rennen hinlegen werden“, sagte Petri. Trotzdem gab es diesmal einige Neuerungen. Erstmals sind die Teams im BMW 318ti-Cup nicht in den Boxen an der Rennstrecke untergebracht, sondern bauten aufgrund der Vielzahl von Rennen der Zandvoort Summer Trophy ein eigenes Zelt im Innenraum für Reparaturen auf.
Jürgen Grimm startet
„Das hat auch den Nachteil, dass wir unser komplettes Equipment zu den jeweiligen Rennen zur Boxengasse transportieren müssen“, erzählte Petri. Aus diesem Grund und um sich an den Kurs möglichst schnell zu gewöhnen, reiste das Team auch frühzeitig an. Diesmal treten neben den beiden Top-Fahrer Leytem und Grimm, auch Andreas Müss sowie Jürgen Grimm an.
Leytem feiert sein Zandvoort-Debüt, während Marco Grimm nach verspäteter Anreise ins freie Training einstieg. Dagegen feiert Michelle Grimm nach erfolgreichen Einsätzen in der Classic Masters und in der BMW Challenge ihre Premiere im BMW 318ti Cup. Sie teilt sich das Cockpit mit ihrem Vater Jürgen.
Während Michelle Grimm sich zunächst an die höhere Rennklasse anpassen muss, verfolgen die beiden Routiniers Müss und Jürgen Grimm, die zuletzt nur vereinzelt an den Start gingen, konkrete Ziele. In der Gentleman-Klasse innerhalb des Cups streben sie ganz vordere Plätze an. Dagegen fehlt die Serie von Leo Geisler, der aktuell mit einem Punkt Vorsprung die BMW Callenge Cup-Wertung anführt. Dennoch weilt der ehemalige Kart-Weltmeister vor Ort und unterstützt seine Teamkollegen.