Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Basketball: Niederlage für Baskets

Jubeln in München ist möglich: Leipzig zeigt’s.
Jubeln in München ist möglich: Leipzig zeigt’s.

Der Knoten bei den Ahorn Camp BIS Baskets Speyer will einfach noch nicht platzen. In einem sehr engen Spiel der Zweiten Bundesliga ProB zogen sie beim FC Bayern Basketball II mit 85:91 (39:39, 79:79) in der Verlängerung den Kürzeren.

Anders als RB Leipzig wenige Stunden später entführten die Baskets keinen Punkt aus der bayrischen Landeshauptstadt. Bei beiden Partien stand es nach der regulären Zeit unentschieden. Im Fußball ist dann zumindest im Ligabetrieb Schluss. Beim Basketball geht’s in die Overtime.

„Es war ein sehr frustrierendes Spiel“, sagt Baskets-Coach Carl Mbassa. Er sah eine Partie im Audi Dome, in der die Gastgeber das erste Viertel knapp für sich entschieden (25:20). In den zweiten und dritten zehn Minuten glichen die Baskets zunächst aus, ehe sie zwischenzeitlich sogar auf sieben Punkte davonzogen (64:57).

Altbekannte Muster

Dann verfielen die Speyerer in ein altbekanntes Muster: „Wir haben wieder ganz schwerwiegende Fehler gemacht“, kritisiert Mbassa. Und so wendete sich das Blatt zwei Minuten vor dem Ende wieder zu Gunsten der Bayern (75:71). Danach bewiesen die Gäste Moral und retteten sich mit der Schlusssirene in die fünfminütige Overtime.

Der Spielverlauf dort glich im Wesentlichen dem der regulären Zeit in verkürzter Form. Nach Münchner Führung drehten Eric Curth per Dreier und Darian Cardenas Ruda durch zwei Freiwürfe die Partie in die gewünschte Richtung (85:81) – die letzten Speyerer Treffer.

Durch zu viele Fehlpässe produzierten sie Turnovers, die der Münchner Nachwuchs letztlich zum Sieg nutzte. „Wir hätten sowohl in der regulären Zeit als auch in der Overtime den Sack zumachen können. Das haben wir verpasst,“ hadert Mbassa: „Wir haben nicht smart genug gespielt. Wir müssen weiter am Ball bleiben und werden jetzt auch viel mit Video aufarbeiten.“

Hartinger stark

Stark präsentierte sich Jan Hartinger, der laut seinem Coach mit hoher Intensität und Einsatz agierte, das Geschehen immer wieder in die Richtung der Baskets lenkte – sicher auch ein Knackpunkt, dass er früh in der Overtime wegen seines fünften Fouls ausschied.

Zudem knickte Topscorer Darian Cardenas Ruda (29 Punkte) um, machte aber angeschlagen weiter. Sein Einsatz am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen Dresden Titans (19.30 Uhr) wäre so wichtig, wenn der zweite Saisonsieg gelingen soll.

x