Speyer Bahnunterführung gesperrt

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Germersheim. Am Straßenfest-Wochenende müssen die Anwohner des Wohngebietes Am Unkenfunk noch einmal heftigen Baulärm über sich ergehen lassen. Grund ist der Abriss der bestehenden alten Brücke aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert und der Verschub der neu gebauten Bahnbrücke an deren Stelle. Das Zeitfenster für die geplanten Arbeiten ist von Freitag, 0 Uhr, auf Montag, 7 Uhr, begrenzt, wie Albrecht Götz von der DB Netz AG in Karlsruhe auf RHEINPFALZ-Anfrage sagt. Dann müssen die Arbeiten beendet sein. Bereits im Lauf des Donnerstags wird es dem Bauingenieur der Bahn zufolge vorbereitende Arbeiten geben. So werden auch Lichtmasten aufgestellt, damit die Arbeiter in der Nacht gut sehen. Ernst wird es jedoch erst mit der Sperrung der Bahnstrecke. Dann müssen Leitungen getrennt und die Gleise abgebaut werden. Danach werden vier Bagger die bestehende Brücke abreißen: „Zwei Bagger werden oben stehen, zwei unten“, sagt Götz. Die Arbeiten werden in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden ausgeführt. Gleichzeitig wird das anfallende Material abgefahren. Die Anwohner bleiben laut Götz in den drei Tagen von Baulärm nicht verschont, „da rund um die Uhr gearbeitet wird“. Rund 25 Stunden sind für den Abriss vorgesehen. Wenn die alte Bahnbrücke abgerissen ist, wird die neue Brücke auf Pressen von einer Spezialfirma in die Lücke geschoben. Das Zeitfenster ist dafür von 2 Uhr bis gegen 13 Uhr am Samstag geöffnet. „Während der ganzen Zeit wird der Brückenverschub, der längs und quer erfolgt, vermessen“, sagt Götz. Im Laufe des Samstags „beginnt dann auch der Bauwerkverguss“, erklärt er. Mit Spezialbeton, Erde und weiteren Materialien wird die neue Brücke mit dem Bahndamm verbunden und verfestigt. Wenn das bis Sonntagabend erfolgt ist, werden wieder die Gleise und die getrennten Kabel miteinander verbunden. (wim) Termin Feierlicher Umtrunk der Stadt Germersheim für Interessierte beim Brückenverschub am Samstag, 5. September, 9.30 Uhr, P+R Platz, Haltestelle Mitte/Rhein.

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