Speyer Backmann putzt den Mund ab

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Speyer. Verbandsligist FC Speyer gewinnt zuhause gegen SG Rieschweiler 1:0 (0:0) und steht auf Rang zwei der Tabelle. Valentin Ion ist der Siegtorschütze (RHEINPFALZ am SONNTAG) berichtete.

Speyer begann besser als die Gäste, wenn auch nicht gut. „Es war wegen den Temperaturen sehr schwer“, erklärt Abwehrspieler Marc Thau, Neuzugang von Arminia Ludwigshafen. Möglicherweise hatte auch das Altstadtfest in Speyer Mitschuld? Alles Spekulation. Die erste Chance erhielt Isa Esen. Er versuchte, die Kugel über Dirk Jank zu heben. In der ersten Hälfte bekam Speyer-Schlussmann Sascha Rausch keinen Ball zu halten. Der erste Torschuss glückte den Gästen in Minute 41, allerdings über das Tor. Nach einer qualitativ schwachen ersten Hälfte stand es 0:0. Die Domstädter erarbeiteten sich auch in Halbzeit zwei die ein oder andere Gelegenheit, aber keine zwingenden Aktionen. Als in Minute 60 Andreas Backmann den überragenden Pass auf Rosario Vinciguerra gab und dieser Ion in Szene setzte, traf der, und die ganze Bank der Speyerer sprang auf, auch Trainer Ralf Gimmy. Eine große Jubeltraube bildete sich vor der Auswechselbank des Verbandsliga-Aufsteigers. In der zweiten Halbzeit stellte Coach Gimmy auf Viererkette um. Andreas Backmann wanderte eine Position nach vorne ins defensive Mittelfeld. Als es in die Schlussphase ging und der Speyerer Übungsleiter merkte, dass Rieschweiler am Drücker ist, ließ er Backmann und Daniel Bundus die Positionen tauschen. Bundus solle Rieschweiler-Kapitän Christoph Weis in Manndeckung nehmen, forderte Gimmy lautstark. Für Co-Trainer Backmann „zählen die drei Punkte, Mund abputzen, und weiter geht’s“. Trotzdem sei das Spiel nicht der Anspruch des FC gewesen, informierte Backmann. Außenspieler Marc Thau bemängelte vor allem die Qualität der Partie. „Das war kein gutes Spiel für die Zuschauer“, berichtete der Neuzugang. „Wir werden uns jetzt regenerieren. Das Spiel gegen Mechtersheim wird anders“, kündigte Backmann an. Thau äußerte sich zudem unzufrieden mit der Chancenverwertung. „Vielleicht war auch die Einstellung nicht so gut. Aber es war heute einfach schwierig.“ Gäste-Trainer Hüther war enttäuscht. Er hätte „den Punkt sehr gerne mitgenommen“. So spielten sie FC Speyer: Rausch - Thau, De Vico, Backmann, Bundus, Lechnauer (46. Vinciguerra) - Göllner (46. Haxhijaj), Catovic, Esen (74. Kirch) - Ion, Sprengling. |nihe

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