Speyer Auf Augenhöhe

«DUDENHOFEN.» Zum Rundenabschluss in der Verbandsliga der Tennis-Damen 40 lockt heute um 13.30 Uhr ein Derby. Auf der Anlage in der Schillerstraße stehen sich die Spielerinnen der Spielgemeinschaft TC Dudenhofen/Iggelheim und des TC Weiß-Rot Speyer gegenüber.
Die Gastgeberinnen belegen mit einem Sieg und zwei Niederlagen derzeit Tabellenplatz vier. Speyer hängt mit vier Niederlagen und 0:8 Punkten noch auf einem Abstiegsplatz fest, kann mit einem klaren Sieg aber an der Spielgemeinschaft vorbeiziehen. Beim letzten Zusammentreffen im Jahr 2014 behielten die Spargeldörflerinnen mit 12:9 die Oberhand. Gewinnen sie auch diese Partie, ist der Abstieg der Weiß-Roten besiegelt. Beide Spielführerinnen, Katrin Varlemann (TCD) und Kristin Surborg (WR), bezeichnen den Klassenver-bleib als oberstes Saisonziel. „Die super Stimmung und der Teamgeist zeichnen uns aus und machen uns stark“ sagte die Dudenhofenerin über ihre Mannschaft. Der Wunsch, als Sechser-Mannschaft anzutreten, habe sich im Nachhinein als problematisch erwiesen, da es an Personal gefehlt habe. Glücklicherweise sei Carolin Wageck zur Mannschaft gestoßen, Claudia Flörchinger habe nach einer Pause die Lust am Tennisspielen zurückgewonnen und sei wieder eingestiegen. Als weiteren glücklichen Umstand sieht Varlemann die Terminplanung des Verbandes: „Unsere Damen 55 spielen mittwochs, sodass wir bereits mehrmals Spielerinnen von ihnen einsetzen konnten.“ Mit dem bisherigen Abschneiden zeigt sich Varlemann zufrieden. Das Team habe seine Chancen genutzt, bei stärkeren Gegnerinnen super gekämpft und das Optimale herausgeholt. Natürlich peile sie einen Heimsieg an, erwarte aber eine sehr enge Auseinandersetzung, mit einer 50:50-Chance für beide Teams. „Tagesform und die Doppel geben wohl den Ausschlag“, so die Dudenhofener Spielführerin, „ und wir hoffen auf die Unterstützung unserer treuen Fans.“ Zukunftswünsche hat Varlemann auch: Nachdem die Runde nun verletzungsfrei enden möge, erhofft sie sich eine Verstärkung für die nächste Saison. „Außerdem will ich den Zusammenhalt und Spaß in meiner Mannschaft unbedingt beibehalten.“ Vom Verband wünscht sich Varlemann, dass der künftig nur noch einheitliche Mannschaftsstärken zulasse – entweder Vierer- oder Sechser-Teams. Weiß-Rot-Spielführerin Surborg beklagt bei ihrer Mannschaft das Verletzungspech, das die Gruppe arg gebeutelt habe: „Einige Stammspielerinnen konnten nicht oder nur teilweise spielen. Wir haben deshalb leider zweimal knapp verloren.“ Nach dem freiwilligen Rückzug in die Pfalzliga sei das Team sofort wieder aufgestiegen und begrüße die Entscheidung, wieder mit sechs Spielerinnen in der Verbandsliga auftreten zu können. Auch sie hofft auf eine spannende und ausgeglichene Begegnung mit viel Spaß und guten Spielen, „und dass sich künftig unser Lazarett wieder lichtet“.