Speyer Abwehrarbeit geht alle an

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«Speyer.» Der FC Speyer 09 tritt am Samstag (17 Uhr) beim Verbandsligazehnten TuS Rüssingen an und kämpft um die nächsten drei Punkte, um oben dranzubleiben.

Der FC 09 hat nach acht absolvierten Partien weiterhin kein Spiel verloren, steht mit fünf Siegen, drei Unentschieden (alle 0:0) und einem Torverhältnis von 18:5 auf Tabellenplatz drei. Auf die Frage, ob Trainer Ralf Gimmy die beste Defensive der Liga an der schon seit Langem praktizierten Fünferkette festmacht, streicht er heraus, dass „die Defensive bekanntlich nicht beim Torwart oder bei der Abwehr endet, sondern die komplette Mannschaft betrifft“. Dementsprechend zeigt er sich zufrieden, dass „alle Mannschaftsteile sehr leidenschaftlich arbeiten und unser Konzept umsetzen“. In Rüssingen wartet derweil eine „sehr schwierige und komplizierte Aufgabe auf schwerem Untergrund“ auf die junge Mannschaft des FC 09. Der TuS hat zudem nach einem schwachen Saisonstart mit drei Siegen hintereinander Fuß gefasst und wirkt deutlich eingespielter. Die vielen ausländischen Akteure wirken positiv auf das spielerische Element beim kommenden Gegner ein. Kein Wunder also, dass Gimmy „eine Reifeprüfung“ ausruft und gespannt sein kann, wie seine Mannschaft auf die schwierigen Verhältnisse reagieren wird: „Wir werden im Nachbarort die Mannschaftssitzung abhalten, um von den Umständen ungestört das Wichtigste besprechen können. Wir können und wollen am Samstag vor allem unsere mentale Weiterentwicklung auf den Platz bringen und die drei Punkte mit nach Hause nehmen.“ Ausfallen werden lediglich Marc Thau (steigt nächste Woche wieder ein) und Nico Steigleider (privater Grund), was Gimmy mit einem Luxusproblem zurücklässt, aus 18 bis 20 Spielern den Kader und insbesondere die Startaufstellung zusammenzusetzen. Erfreut zeigt er sich diesbezüglich vom Konkurrenzkampf, der zu „intensiver Qualität“ im Training führt und für eine sehr gute Basis fürs Wochenende sorgt. Speyer scheint gerüstet für Rüssingen.

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