Dudenhofen
Abenteuerspielplatz: Rutschenhügel und Waldfort sollen erneuert werden
Der Rutschenberg auf dem Abenteuer- oder Modellspielplatz in Dudenhofen sei durch die intensive Nutzung über viele Jahre, aber auch durch Vandalismus in keinem sonderlich guten Zustand mehr, berichtete Anne Kuschnik von der Verbandsgemeindeverwaltung in der jüngsten Sitzung des Bau- und des Hauptausschusses. Das betrifft nicht nur die Rutschen, die Gebrauchsspuren aufweisen, selbst. Der Bewuchs und die einst angelegten Gestaltungselemente aus Robinienholz seien brüchig geworden, wodurch aus Sicht eines externen Spielplatzprüfers und auch des Bauhofs neue Gefahrenquellen entstanden sind. Außerdem würden die Edelstahlrutschen nicht ausreichend beschattet, wodurch diese sich besondere in den Sommermonaten stark erhitzten.
Der Hügel soll zwei neue Edelstahlrutschen erhalten und so seinen Charakter auch nach der Umgestaltung bewahren. Auf der Rückseite des Hügels sieht die Planung einen Kletternetzaufstieg und eine Baumstammtreppe vor, das Rutschenpodest soll von einer neuen Einzäunung umschlossen werden, welche die Kinder beim Spielen davor schützt herabzustürzen. Für Schatten soll eine Pergola sorgen. Die Kosten belaufen sich auf zirka 50.000 Euro. Die Ausschüsse haben dem Ortsgemeinderat empfohlen, der Erneuerung zuzustimmen.
Röhrenrutsche geplant
Ebenfalls von einem Spielplatzprüfer bemängelt wurden Spielgeräte im hinteren Bereich zwischen Bäumen, das sogenannte Waldfort. Demnach sind die Abstände der Aufstiegswege nicht ausreichend breit. Wie auch beim zentralen Rutschenhügel sind Gestaltungselemente aus Robinienholz über die Jahre morsch und brüchig geworden und stellten damit eine Gefahr dar. Mit einer Röhrenrutsche – ergänzt durch verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten, die den vorgeschriebenen Abständen und Ansprüchen genügen – könnte man laut Verwaltung die Mängel auf geringem Raum beseitigen. Sie sei außerdem als neue Attraktion eine gute Ergänzung zu den beiden Rutschen am zentralen Rutschenhügel. Die vorhandene Rutsche sei noch in einem recht guten Zustand und könne für eine spätere Nutzung verwahrt werden. In Richtung Seilbahn soll der Hügel durch Robinienstämme abgefangen und der Aufstieg erleichtert werden. Die alte Hängebrücke soll durch eine neue Brücke in ähnlicher Ausführung ersetzt werden. Die günstigsten Angebote, die der Verwaltung für die Erneuerung des Waldforts vorliegen, belaufen sich auf insgesamt rund 60.000 Euro. Auch in diesem Fall empfahlen die Ausschüsse dem Ortsgemeinderat zuzustimmen.