Homburg RHEINPFALZ Plus Artikel Wie es der FC Homburg in „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“ geschafft hat

Daniel Batz reckt und streckt sich vergebens: Damjan Marceta (Nr. 14) hebt den Ball über den FCS-Keeper hinweg ins Gehäuse.
Daniel Batz reckt und streckt sich vergebens: Damjan Marceta (Nr. 14) hebt den Ball über den FCS-Keeper hinweg ins Gehäuse.

Noch bis zum Wochenende kann man beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) abstimmen, ob Daniel Batz’ Aussetzer beim 3:0 für den FC Homburg gegen den 1. FC Saarbrücken den sehr speziellen Titel „Kacktor des Monats August“ erringt.

Für viele Fans gehört die wöchentliche TV-Sendung des fachkundigen Fußball-Satirikers Arnd Zeigler zum sonntagabendlichen Pflichtprogramm. Mit bissigen Videos und flotten Sprüchen arbeitet „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“ im WDR-Fernsehen das Geschehen in den Arenen der Bundesliga, aber auch allerlei Begebenheiten auf den Bolzplätzen der kleinen Vereine überall in Deutschland auf. Garniert wird das Ganze durch schwarz-weiße Clips aus goldenen Tagen der Ära Beckenbauer, „Ente“ Willi Lippens oder Lothar Emmerich. Eine sehr spezielle Rubrik in dieser Show heißt „Kacktor des Monats“. Bei deren aktueller Endausscheidung ist ein Treffer mit im Rennen, der in der Saarpfalz von besonderer Bedeutung ist: Beim Halbfinale des Saarlandpokals vor Geisterkulisse am 18. August hatte Damjan Marcetas 3:0 den stolzen Sieg des FC Homburg gegen den favorisierten 1. FC Saarbrücken unter Dach und Fach gebracht.

An dieser Stelle finden Sie ein Video via YouTube.

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Nun sind es beim „Kacktor des Monats“ ja meist die Torschützen, die sich in Arnd Zeiglers Sendung zum Gespött machen: Entweder sie semmeln ihrem verblüfften Keeper ein besonders bizarres Eigentor in die Maschen, oder sie schießen einen Mitspieler an, von dessen Hinterteil das Leder dann ins eigene Tor kullert.

Damjan Marceta beweist sein gutes Auge

Ganz anders verhält es sich beim „Kacktor“-Vorschlag Nummer eins in dieser Woche. FCH-Torjäger Damjan Marceta stellt mit seinem Treffer aus weiter Distanz sein gutes Auge und großes fußballerisches Geschick unter Beweis. Immerhin verlädt er den Saarbrücker Torwart, der sich viel zu weit vor seinen Kasten gewagt hat, nach allen Regeln der Kunst. In diesem Fall ist es also der Keeper, der es – nun ja – „verkackt“ hat. So sieht es auch die Jury beim Westdeutschen Rundfunk: „Der Stürmer kann sich bei seinem eigentlich sehr sehenswerten Treffer auf die tatkräftige Mithilfe von Saarbrückens Torhüter Daniel Batz verlassen. Batz, in der Vorsaison noch Pokalheld, mit einem perfekten Abstoß direkt in die Schnittstelle zum gegnerischen Angreifer. Der fackelt nicht lange und lässt Batz mit seinem Schuss auch noch glauben, er könne hier irgendwas wieder gut machen. Falsch gedacht.“

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